Der zweite Pop-up-Store in Villach verlängert seinen Mietvertrag.

Im April des heurigen Jahres hat Friedrun Natmessnig die Jury des Villacher Pop-up-Wettbewerbes für sich gewinnen können: Ab Juni bezog die kreative Schneiderin aus dem Gegendtal ihr erstes eigenes Geschäft am Oberen Kirchenplatz. SIEGNE heißt es – und bietet seither hochwertige handgearbeitete Damenmode an. Zum Teil stammen die Stücke von Natmessnig selbst, zum Teil von befreundeten Unternehmerinnen. Vieles ist in Kärnten genäht worden.
Sechs Monate lang musste Natmessnig nur einen Teil der Miete bezahlen, den Rest übernahm die Stadt Villach. So sah es die Pop-up-Vereinbarung vor. Mit Ende November ist diese Phase ausgelaufen. Erfreulicherweise hat sich die Unternehmerin dazu entschieden, ihren Mietvertrag – nun zur Gänze auf eigene Kosten – zu verlängern. „Das Geschäft läuft gut, ich möchte es auch weiterhin führen“, sagt Natmessnig.

Zwei neue Geschäfte für die Innenstadt. Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Günther Albel betont, dass es sich bereits um das zweite Pop-Up-Unternehmen in Villach handelt, das sich dauerhaft ansiedelt. „Auch Isabella Holds Babybox am Standesamtplatz hat sich nach einer halbjährigen, von uns und dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds unterstützten, Startbetrieb für einen Dauermietvertrag entschieden“, sagt Albel. Dies zeige, dass Pop-up-Fördermodelle geeignet sein können, um neue Betriebe in die Innenstadt zu holen. Daher sei Villach auch künftig an Pop-up-Lösungen interessiert, sagt Albel. Derzeit würden intensive Gespräche über ein neues Fördermodell geführt werden, das im kommenden Jahr starten soll.

Foto: Stadt Villach