Die Perchtengruppe „Fire Devils“ aus Frantschach-St. Gertraud veranstaltet am Samstag, 17. November, ihren traditionellen Lauf vor dem Mondi-Festsaal. Etwa 250 Perchten werden erwartet.

In diesem Jahr gibt es im Bezirk nur fünf Perchtenläufe. Bereits stattgefunden haben die Läufe in Prebl und Bad St. Leonhard. Am 1. Dezember ab 19 Uhr lädt die Gruppe „Young Skyrider“ in St. Paul zum Lauf und am 8. Dezember gibt es Perchten beim Nikolospringen am Sportplatz in St. Ulrich zu sehen (ab 14 Uhr). Zuvor kommen Perchtenfans allerdings am 17. November ab 18 Uhr mit beim mittlerweile 18. Lauf der „Fire Devils“ mit anschließender Perchtenparty im Mondi-Festsaal voll auf ihre Kosten.

Großer Aufwand
„Wir haben 20 Gruppen aus ganz Österreich eingeladen“, freut sich Obmann-Stv. Christoph Hanschitz. Seine Erklärung für das Verschwinden der Läufe: „Für die veranstaltende Gruppe ist ein Lauf ein großer Aufwand. Man muss Absperrungen aufstellen, Auflagen einhalten und für die Sicherheit der Gäste sorgen.“ Ein Glück, dass es noch Gönner gibt, die die Gruppen unterstützen. „Ein Dank gilt den Firmen Icon Bau und Lagerhaus Lavanttal, die uns jedes Jahr helfend zur Seite stehen“, so Hanschitz. VVK-Karten für die Perchtenparty gibt es bei allen „Fire Devils“-Mitgliedern sowie im Cafe-Imbiss Angelika um 5 Euro (AK 8 Euro).

Neue Masken
Neben Zeit investieren die elf Mitglieder der „Fire Devils“ unter der Leitung von Obmann Christoph Brunner auch nicht gerade wenig Geld in ihr Hobby. Heuer wurden Masken von einem der bekanntesten Schnitzer Österreichs angeschafft: „Wir können heuer Masken aus der Werkstatt von Miguel Walch präsentieren. Eine solche kostet gebraucht rund 1.000 Euro“, erklärt Hanschitz. Komplettiert wird die Ausrüstung durch Gamsfelle, Rossschweife, Glocken und Handschuhe. Da sind schnell einmal 1.500 bis 2.000 Euro ausgegeben.

Weitere Auftritte
Neben dem eigenen Lauf sind die „Fire Devils“ heuer bei neun weiteren Veranstaltungen in Wiener Neustadt, der Steiermark und erstmals auch in Slowenien mit dabei. In der Heimat besuchen sie am 6. Dezember gemeinsam mit dem Nikolaus das Pflegeheim und am 8. Dezember die Haushalte in Zellach. „Das ist ein Brauch, der seinen Ursprung im Jahr 1995 hat, also fünf Jahre bevor wir uns von einer kleinen Krampus- in eine Perchtengruppe umformten“, erzählt Hanschitz.

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