Alarmfahndung in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Großes Glück, dass neuerlicher Brand rechtzeitig entdeckt wurde.

Die Fakten: Am 8. November wurde ein beginnender Brand bei einem Wirtschaftsgebäude in Umberg bei Wernberg rechtzeitig gelöscht. Am 18. November brannte das betreffende Wirtschaftsgebäude, durch „Einbringung einer offenen Flamme“ – wie es offiziell heißt -, bis auf die Grundmauern nieder. In der Nacht von Samstag auf Sonntag dann wieder ein Brandeinsatz in Umberg. Wiederum bei einem Wirtschaftsgebäude bemerkte ein Anrainer einen Brandherd. Die Polizei konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehren löschen.

Statement Polizei
Offiziell bestätigen will die Polizei eine Brandstiftung allerdings noch nicht. Das gilt für alle drei Brände im Ort. Die Ermittlungen laufen. Sprecher Rainer Dionisio: „Wir nehmen die Situation sehr ernst. Alle Kräfte sind sensibilisiert.“ Das betreffende Gebäude wurde die Nacht auf Sonntag über von der Polizei bewacht. Am Sonntag waren dann wiederum Brandermittler in Umberg vor Ort. 

Alarmfahndung
In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand im Rahmen eines Polizeigroßeinsatzes auch eine Alarmfahndung statt. So wurden etwa auf der Kärntner Bundesstraße Höhe Kaltschach bei Wernberg sämtliche Fahrzeuge seitens der Exekutive kontrolliert. Dionisio: „Wir wissen um die Verunsicherung in der Bevölkerung Bescheid und geben unser Menschenmöglichstes die Situation so schnell wie möglich zu klären.“ 

Statement Bürgermeister
Der Wernberger Bürgermeister Franz Zwölbar wohnt selbst in der betroffenen Ortschaft. Er sagt: „Die Verunsicherung ist groß. Die Leute können nicht mehr schlafen. Sie gehen in der Nacht mit Lampen hinaus und schauen ob alles in Ordnung ist. Zum Glück wurde der Brand von einem Anrainer früh genug bemerkt. Hoffentlich löst sich das bald auf.“

©Fotos: Gemeinde Wernberg/Polizei