Der VSV gewinnt daheim gegen Dornbirn mit 6:1. Bitter aus Sicht der Adler: Tabellennachbar Graz schlägt Salzburg auswärts mit 3:2.

Es gibt sie noch, die viel zitierten Pflichtsiege in der EBEL. Gegen den Tabellenletzten durften sich die Adler im Kampf um einen direkten Playoffplatz keine Blöße geben, gewannen das Spiel in der Villacher Stadthalle auch klar mit 6:1. Auffällig: Wieder kam man verschlafen aus der Kabine, alleine die schwache Dornbirner Truppe konnte das nicht nutzen. So ging es mit einer 2:1 Führung (zwei Powerplaytore durch Reid und Bjorkstrand) in die erste Pause. Im zweiten Drittel war der sprichwörtliche Fisch spätestens nach dem 4:1, einem Shorthander von Chris Collins, geputzt. „Das Spiel gegen Bozen wird sicher ganz anders“, warnte Coach Jyrki Aho nach dem Spiel. Bitter: Im Kampf um einen direkten Playoffplatz brachte der Sieg keine Verbesserung in der Tabelle. Graz gewann auswärts gegen Tabellenführer Salzburg überraschend mit 3:2, liegt zwei Punkte vor den Adlern auf Rang sieben. Das fünftplatzierte Linz ist aber nur mehr drei Punkte von den Adlern entfernt und das bei einem Spiel mehr. Im Grunddurchgang gibt es für den EC Panaceo VSV jetzt noch vier Spiele: Am Freitag auswärts gegen Bozen, am Sonntag daheim gegen Znaim und am 24. 1. bzw am 26. 1. jeweils auswärts gegen Innsbruck und Salzburg.

Foto/Video: VSV/Krammer