Mit Adam Comrie hat der EC-KAC heuer einen wahren Glückstreffer gelandet. In der aktuellen Ausgabe unserer Serie „KLAGENFURTER Jungs“ stellen wir ihn vor.

In der heurigen Saison hat der EC-KAC mit einigen Spielertransfers goldrichtig gelegen. So auch mit der Verpflichtung des Verteidigers Adam Comrie, der noch bis 2020 für die Rotjacken am Eis steht. Der gebürtige Kanadier hat sich gut eingelebt in Klagenfurt, fühlt sich hier überaus wohl. „Es ist sehr schön hier, ich habe im Vorhinein schon viel Gutes über diese Stadt gehört und genieße es in der Natur, vor allem am wunderschönen Wörthersee und den genialen Skigebieten in der Umgebung, Kraft zu sammeln“, schwärmt er über seine Wahlheimat. Der 194 cm große Verteidiger verbringt gerne Zeit im Freien. Am Beginn des Winters konnte man ihn, als einen der Wenigen, noch dabei beobachten, wie er mit seinem 60er-Jahre-Fahrrad „The panther“ zum Wörthersee radelte und dort seine Runden schwamm, bei Temperaturen, wo es viele von uns schon beim Gedanken daran schüttelt. „Mir macht das nichts aus, zu Hause sind mein Hund und ich die Ersten, die die Poolsaison eröffnen und die Letzten, die sie dann wieder beenden“, lacht Comrie. Was aber fix ist: „Wenn meine Eishockeykarriere beendet ist, möchte ich definitiv in einem warmen Land leben, ich war ‚jobbedingt’ hauptsächlich an kalten Orten, das soll sich irgendwann ändern“, verrät er seine Zukunftsperspektiven.

Job und Leidenschaft Wenn man Eishockeyspieler fragt, was ihnen der Sport bedeutet, bekommt man eigentlich immer die gleiche Antwort: Hockey ist mein Leben. Comrie ergänzt: „Eishockey ist so viel mehr, als Kind bedeutet es Spaß, später wird es zum Job, aber es ist auch Leidenschaft, Familie, Freundschaft, Erinnerungen und noch vieles mehr“. Spaß macht es auch weiterhin. Vor allem mit einem wie Adam Comrie. So macht er vor allem auf die Fans einen sehr lustigen Eindruck. „Ja, ich bin sicher ein lustiger Kerl. Aber Lachen ist doch was Schönes, vor allem ist es doch eine Sprache, die überall gleich ist. Und was gibt es Besseres, als wenn jemand mit oder wegen dir lacht“, erklärt er. Privat hält er sich eher für sanft, im Gegensatz dazu ist er am Eis wohl einer der offensivsten Verteidiger des KAC. „Ich würde mich schon als aggressiven, aber auch vorausschauenden und geduldigen Spieler bezeichnen“. Seine Rolle im Team variiert. „Manchmal braucht der Coach einen gewissenhaften Verteidiger, manchmal braucht er einen Scorer – ich mache beides“, so Coms, wie er in der Kabine genannt wird.

Die große Nummer 44 FSeine Rückennummer verbindet Adam mit einem ganz Großen im Sport. „Lewis Hamilton fährt in der Formel 1 mit der Nummer 44, für mich ist er ein Ausnahmesportler, eine lebende Legende, der so viele dazu inspiriert, ein besserer Mensch und Sportler zu sein, unter anderem auch mich“.

Zukunftsmusik Für seine Zeit nach der aktiven Karriere schmiedet er noch keine konkreten Pläne. „Ich trainiere bereits jetzt zu Hause (Anm. in Kanada) schon viel mit Kids, das gibt mir sehr viel, wahrscheinlich werde ich nach meiner Karriere was mit Kindern machen. Aber auch die Fotografie interessiert mich sehr. Aber im Prinzip geht es hauptsächlich darum, auch nach der Karriere noch glücklich und vor allem gesund zu sein“, so der Verteidiger. Wahre Worte!

© Steinthaler/EC-KAC (oben), © KK

DDer EC-KAC hat den Vertrag mit Adam Comrie vorzeitig um ein Jahr verlängert

Nächste Heimspiel:
22.2.2019 Graz 99ers
1.3.2019 HC Bozen
5.3.2019 Vienna Capitals
10.3.2019 Fehèrvàr
Ticketinfo: www. kac.at/de/tickets

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