Es besteht kein Zweifel daran, dass David Edlinger aus Radenthein die Liebe und das Talent zur Musik bereits in die Wiege gelegt wurde.

Schließlich kommt der 14-Jährige aus einer Musikerfamilie. Vater Christian Hoffmann, Professor für Tuba am Konservatorium Klagenfurt und ehemaliges Mitglieder von der Brass-Formation „HoVi- HoLoHoff“, sowie Mama Karin als Klarinettistin trugen maßgeblich zur Musikbegeisterung ihres Sohnes bei.

Erstes Solo
Im Alter von zwei Jahren begleitete David Edlinger seinen Papa, der die Radentheiner Knappenmusik leitet, bereits zu den Musikproben. Aber wer jetzt denkt, er habe dort nur der Musik gelauscht, der irrt! Nein, der Knirps hat damals schon eifrig mitgeprobt, bis er schließlich im Alter von drei Jahren offiziell als Musikant der Kapelle beitrat. „Mein erstes Solo am Schlagwerk hatte ich mit drei Jahren“, erinnert sich der heute 14-Jährige zurück.

Großes Idol
Bis heute ist der Schüler der Musik treu geblieben und stellt sein großes Talent auch immer wieder bei Bewerben unter Beweis. So erspielte er sich beispielsweise im vergangenen Jahr beim Bundeswettbewerb „Prima la Musica“ in St. Pölten den ersten Platz und schrieb damit auch gleich Geschichte als jüngster Staatsmeister überhaupt. Aktuell bereitet der junge Virtuose sein Programm für den kommenden „Prima la Musica“-Bewerb im kommenden März vor und dafür muss natürlich auch geprobt werden: „Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht übe. Ob zuhause, mit meinem Musiklehrer Michael Blasge, am Konservatorium oder in der Kapelle – Musik ist mein ständiger Begleiter“, so der begabte Musiker, der auch noch Klavier spielt und dessen größtes Idol der österreichische Schlagzeuger Martin Grubinger ist. Das viele Üben scheint dem Radentheiner allerdings nichts auszumachen, wie er selbst erklärt: „Ich kann mich dabei „auslassen“ und abschalten. Außerdem hilft es mir dabei, Probleme zu bewältigen“.

Neues Projekt
Neben den Vorbereitungen zum Bewerb hat der junge Musiker, der in seiner Freizeit auch noch beim FC Reichenau/Patergassen Tore schießt, ein zweites Musikprojekt am Start, das allerdings noch nicht verraten wird. Bei so vielen Aktivitäten – bleibt da überhaupt noch Zeit für Schule? „Ja, das klappt eigentlich ganz gut“, lacht der Schüler. Chapó vor soviel Engagement! Mit dieser Einstellung wird er es sicher in die Fußstapfen seines großen Idols schaffen!

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