2021 soll es am berühmten Wallfahrtsberg Monte Lussari eine Bergankunft des Giro d’Italia geben! Leser befürchten Umweltschäden.

Teils heftige Reaktionen gibt es auf einen Artikel des Messaggero Veneto vom 19. April (Link unten anbei). Im Artikel werden Pläne kundgetan, die eine Bergankunft am Monte Luschari für möglich halten.

Bauarbeiten im Sommer 2020
Vor Ort fanden bereits Besichtigungen von Rennoffiziellen und der Tarviser-Politik statt. Die Verantwortlichen stehen vor folgender Herausforderung: Die Straße vom Saisara-Tal (am Bild oben links) müsste auf zehn Kilometern verbreitert und freilich asphaltiert werden. Die Machbarkeitseinschätzung fiel dem Messaggero Veneto zufolge positiv aus. Die Bauarbeiten sollen, „wenn alles nach Plan läuft“, im Sommer 2020 starten.

Heftige Reaktionen
Während im Artikel  auf die touristischen Möglichkeiten eingegangen wird, fallen die Kommentare der User teils sehr negativ aus. Der bekannte friulanische Blogger Marco Di Blas hält etwa nicht mit Kritik hinterm Zaun. Er schreibt: „Abgesehen von den Umweltauswirkungen, die eine Asphaltierung mit sich bringt, was ist der Sinn dieser Investition? Sollen die Radfahrer nur einmal hinauf gelassen werden oder ist es geplant, die Straße dauerhaft für den Verkehr zu öffnen?“ Eine der Fragen, die noch nicht beantwortet sind. Aktuell sieht es tatsächlich so aus, dass der Kampf ums berühmte „Maglia Rosa“ (Bild oben rechts), die besten Rennradfahrer der Welt 2021 auf den Lussari führt.

Den Orginalartikel in italienischer Sprach gibt es hier:
https://messaggeroveneto.gelocal.it/udine/cronaca/2019/04/19/news/giro-d-italia-nel-2021-una-tappa-sul-lussari-1.30205793

Fotos: Wikipedia/Tiesse/Lumijaguaari