Die zweifache Mutter Alexandra Rienzner aus Kirchbach hat viel Energie. In ihrer Freizeit fährt sie mit dem Motocross auf die Almen, ist mit den Tourenski unterwegs oder in der Toskana

Im Interview mit Alexandra Rienzner blieb kein Auge trocken – vor Lachen – denn die vielseitige Altenpflegerin sprüht vor Lebensfreude und Humor. „Grantig“ ist sie ihrer eigenen Aussage zufolge nie. Dementsprechend hat sie viel zu erzählen.

Familie
Alexandras Kinder sind 24 und 19 Jahre alt, mit ihrem Mann ist sie bereits 28 Jahre verheiratet. Schon als sie mit 19 mit ihrem Mann zusammenkam, hatte er eine Leidenschaft für Motorräder und steckte sie an. Sogar in ihrer Mittagspause kann es passieren, dass Alexandra spontan für einen Kaffee nach Italien fährt. „Bei uns muss man schon fast Motorradfahren. Man ist schnell in Slowenien, Italien oder Kroatien. Obwohl ich auch gerne mal eine Woche unterwegs bin. Denn letztes Jahr sind wir zum Beispiel mit den Motorrädern in die Toskana gefahren,“ lacht sie.

Bergwelt
Wenn es auf den Bergen schneit, wird Alexandra schon unruhig. „Ich kann da nicht hinaufschauen, sonst würde ich am liebsten sofort auf den Berg gehen.“ Und wie sie das macht, ändert sich auch ständig. „Ich habe ein eigenes Motocross, mit dem ich im Sommer die Almen abfahren kann. Im Winter zieht es mich dann schon eher mit den Tourenski auf den Berg,“ erzählt sie. Nebenbei pflegt sie noch Sportarten wie Radfahren und Wandern.

Altenpflege
Früher arbeitete Alexandra als Verkäuferin. Durch Pflegefälle in ihrem privaten Umfeld merkte sie, dass sie mehr möchte. Ende 30 entschied sie sich zu einer weiteren Ausbildung. „Schon als Kind wollte ich Krankenschwester werden, es kam aber doch anders. Um den Pflegenden in meiner Umgebung besser helfen zu können, besuchte ich die Abendschule an der CHS in Villach und machte eine Ausbildung zur Pflegeassistentin,“ sagt Alexandra. Mittlerweile arbeitet sie in der mobilen Altenpflege und ist glücklich mit ihrem Job: „In meiner Arbeit geht es in allererster Linie darum, dass die Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Ich finde es unfassbar wichtig, die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.“ Mit ihrem Witz und charmanten Lächeln bringt sie bestimmt viel Freude in die Häuser ihrer Patienten.

Seit 28 Jahren sind Christian und Alexandra zusammen

Früher schon wollte Alexandra Krankenschwester werden

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