Die Dorfgemeinschaft Gablern hält den alten Brauch des Florianisingens aufrecht – auch heuer zogen die Sänger von Haus zu Haus.

Zum Gedenken an den Heiligen Florian, den Schutzheiligen der Feuerwehr, wird traditionell am 3. Mai, dem Vorabend zu seinem Namenstag, in Gablern und Umgebung das „Florianisingen“ durchgeführt.
Dieser Brauch wurde ursprünglich von jungen ledigen Männern veranstaltet. Sie gingen von Haus zu Haus, um den Bewohnern ein spezielles Lied vom Hl. Florian zu singen – dieser soll somit jegliches Unheil von Haus und Ernte fernhalten.

Menschen freuen sich
In der jüngeren Generation helfen in Gablern nun auch Frauen und Verheiratete beim Singen aus. Die Bewohner freuen sich, dass der schöne Brauch aufrechterhalten wird, und warten bereits, wann das Lied „Oh du lieber heil’ger Florian… Eno pesem hočmo peti“ vor ihrem Haus erklingt.

Am Foto: Die FlorianisängerInnen aus Gablern – der älteste ist Herbert Rutar und der jüngste David Kontschitsch
© Dorfgemeinschaft Gablern