Franz Wirnsberger, Hannes Petelin und Axel Winkler prägen und prägten das Geschäftsleben in der Italienerstraße seit Jahrzehnten. Nachfolger sind teilweise gefunden.

Im kommenden Jahr ist für ihn Schluss: Dann hat Franz Wirnsberger mit seinem Geschäft „Vif-Zack“ genau 20 Jahre voll. „Es ist nun eine gewisse Müdigkeit vorhanden. Es ist Zeit, in Pension zu gehen“, sagt Wirnsberger. Die Suche nach einer Person, welche das Geschäft übernimmt, läuft. Wirnsberger: „Es gibt Interessenten, die Gespräche laufen. Es wäre natürlich in meinem Sinne, wenn der Vif-Zack weitergeführt wird, es steckt ja mein ganzes Herzblut drin.“ Geplant ist, dass das Sortiment (hauptsächlich Bastel- und Handarbeitswaren) so wie es ist bleibt. „Ich habe viele Sachen, die sonst niemand hat, das wäre schon schade“, so Wirnsberger.

Pension nach 35 Jahren. Seit 1985 ist der Frisiersalon Petelin in der Italiener Straße beheimatet. Nun denkt Friseurmeister Hannes Petelin allerdings an die Pension. „Läuft alles wie geplant, ist es am 1. Jänner 2020 so weit“, erzählt Petelin. Aktuell wird noch ein Nachfolger gesucht. „Wir können unseren Frisiersalon zu guten Konditionen weitergeben“, so Petelin. Ihm ist wichtig: „Wir wollen unsere Kunden nicht im Stich lassen. Wenn bis zum Stichtag kein Nachfolger gefunden wird, machen wir noch ein bisserl weiter.“

„Frisches & mehr“
Fix ist auch: Die langjährige Mitarbeiterin Alexandra Pirsch, die bereits seit 32 Jahren für den Frisiersalon Petelin tätig ist, wird sich mit dem Pensionsantritt ihres Chefs selbstständig machen. Auch Axel Winkler verlässt noch dieses Jahr sein Geschäft „Frisches & Mehr“, die Nachfolger-Frage ist bereits geklärt.

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