„Ein Name mit Pferd“ ist eine „dentale Horrorkomödie“ von Anton Tschechow. Aufgeführt wird das Stück schon bald in Tröpolach, produziert vom Verein „Vada“

Der „Verein zur Anregung des dramatischen Appetits – VADA“ produziert gemeinsam mit Yulia Izmaylova und Felix Strasser, von ihnen stammen Textmontage, Inszenierung, Schauspiel und Ausstattung, das Stück „Ein Name mit Pferd“, welches am 15. Juni auf der Pheldmanbühne beim Haus Pernull aufgeführt wird.

Hinter den Kulissen
Die Horrorkomödie stammt von Anton Tschechow, welcher im Westen in erster Linie für seine Theaterstücke bekannt ist. In Russland hingegen gilt er als Meister der Kurzgeschichte und wird bereits von Kindern gelesen. Tschechow selbst empfand sich – wie aus seinen Aufzeichnungen und Briefen hervorgeht – vorrangig als Satiriker. Mit seinen Dramen konnte er sich nur mäßig identifizieren. Die Inszenierungen durch Stanislawskij und Nemirowitsch-Dantschenko blieben ihm mitunter zeitlebens fremd.

Handlung
Seine Exzellenz Osip Franzytsch klagt über Zahnschmerzen. Der Handlungsgehilfe Pjotr Iljitsch rät ihm, sich an einen Wunderheiler zu wenden, der solche Schmerzen besprechen kann (im Ausnahmefall sogar telegrafisch). Den Namen des Magiers hat er jedoch vergessen; er kann sich nur daran erinnern, dass es „irgendetwas mit Pferd“ war…

 

 
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