Die Kärntner Firma IoT40 Systems GmbH hat die erste 5G-taugliche App entwickelt, den Bee-O-Meter. Bienen können nun in Echtzeit gezählt werden.

Das ökologische Messgerät entstand im Auftrag von ZTE und Hutchinson 3. „Die Herausforderung dieses Projektes bestand nicht nur darin, Bienen und Drohnen grundsätzlich zu erkennen, sondern vor allem auch die einfliegenden und ausfliegenden Bienen zu erfassen und zu zählen“, so Christian Inzko, CEO IoT40 Systems GmbH. Bewerkstelligt wird die Erkennung durch eine gedachte Linie im Einflugsbrett des Bienenstocks, aufgrund der man erkennen kann in welche Richtung sie die Biene bewegt. Der Bee-O-Meter liefert aber vor allem sehr wichtige ökologische Daten, so kann man bei einer erhöhten täglichen Loss-Rate darauf schließen, dass im Umfeld des Bienenstocks eine ökologische Änderung erfolgt ist, dies kann umwelttechnische Gründe haben, oder ein überdurchschnittlicher Einsatz von Pestiziden ist die Folge.

Wichtige Erkenntnisse
Verwendet man die Technologie bei mehreren Bienenstöcken, innerhalb einer Region zB. Im Abstand von wenigen Kilometern, so können diese ökologischen Erkenntnisse sofort auf einen größeren Radius abgeleitet werden und dies in kürzester Zeit. Das wäre dann ein ökologische Messgerät, dass in Echtzeit die Umweltverhältnisse zeigt. Für Imker liefert die Technologie auch einen Indikator wie viel Nektar in den Bienenstock transportiert wird. Derzeit werden auch noch andere Themen wie die Bienenpopulation „reinrassig“ zu halten bearbeitet, was vor allem bei der Carnica Biene ein großes Thema ist. „Mit unserer Technologie kann man auch die unterschiedlichen Bienenarten erkennen und so einer „Vermischung“ vorbeugen“, so Inzko. Der erste Bee-O-Meter in Kärnten steht auf dem Dach vom See.Port in Pörtschach.

Der Bee-O-Meter zählt Bienen in Echtzeit und übermittelt die Ergebnisse an eine 5G-taugliche App

Christian Inzko, CEO IoT40 Systems GmbH

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