Praktisch im gesamten Bezirk Spittal an der Drau kommt es immer wieder zu Murenabgängen. 

In Bad Kleinkirchheim wird eine Person in einem von einer Mure verschütteten Haus vermutet. Aufgrund der Wetterberuhigung können heute Montag die Schäden begutachtet werden, von einer Entspannung der Situation ist man aber noch weit entfernt.

Murenabgänge
In beinahe allen Gemeinden des Bezirkes Spittal an der Drau gibt es Murenabgänge in unterschiedlichem Ausmaß sowie kleinflächige Überschwemmungen. Seit Sonntag sind rund 50 Freiwillige Feuerwehren mit rund 1100 Mann unermüdlich im Einsatz. Teilweise wurde in der Nacht zum Montag durchgearbeitet.

Massive Schäden
In der Gemeinde Trebesing kam es zu zwei massiven Murenabgänge im Bereich Zelsach und im Radlgraben. Dort sind mehrere Höfe und Häuser betroffen. In Flattach sind durch Murenabgänge zwei Höfe betroffen. Die Einwohner werden mit Hilfe des Bundesheerhubschraubers Black Hawk am Montag Vormittag evakuiert. In Radenthein wiederum droht ein Fels in den Riegerbach zu stürzen was ein unkontrolliertes Aufstauen zur Folge haben könnte.

Nicht erreichbar
Bad Kleinkirchheim ist wegen der Vermurung der B98 von Radenthein aus weiterhin nicht erreichbar. Im Gemeindegebiet von Bad Kleinkirchheim haben Vermurungen zu Beschädigungen von Häusern und Stützmauern geführt. Eine Mure hat ein Haus derart beschädigt, dass es zum Teil eingestürzt ist. Hier wird aktuell eine Person vermisst, die Rettungshundebrigade wurde zur Mithilfe angefordert.

Dramatisch
Auch in der Gemeinde Stall ist die Situation dramatisch hier droht ein Gehöft im Ortsteil Tauchen abzurutschen. Dadurch wäre auch die B106 gefährdet, die Bewohner wurden bereits evakuiert. Außerdem sind Teile der Gemeinden Winklern, Mörtschach und Großkircheim sind weiterhin ohne Strom.

©BFKDO Spittal