Das dritte Saisonderby konnte der KAC für sich entscheiden. Auf Villacher Eis musste sich der EC Panaceo VSV den Rotjacken mit 1:2 nach Verlängerung beugen.

Die blau-weißen Adler konnten in der 5. Minute des ersten Drittels eine vierminütige 5:4 Überzahl (Steven Strong wegen Behinderung) nicht nützen. Ebenso im ersten Drittel überstand der EC Panaceo VSV eine 3:5 Unterzahl unbeschadet. Der KAC agierte im ersten Drittel druckvoller, ein Tor von Schumnig wurde wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels hatte der VSV eine Riesenchance durch Stürmer Chris Collins, sein Schuss ging allerdings an die Stange. Immer wieder konnte sich VSV-Tormann Brandon Maxwell auszeichnen, beim 0:1 von David Fischer (25:08) war er – nach gutem Kombinationsspiel der Rotjacken – jedoch machtlos. Im dritten Drittel folgte der erkämpfte Ausgleich der Villacher durch Alexander Lahoda (44:43), der die Scheibe über die Linie an KAC-Schlussmann Madlener vorbei schob. Aufregung gab es wenig später um eine Aktion des Klagenfurters Kozek, der VSV-Verteidiger Bernd Wolf mit dem Ellbogen im Gesicht traf. Wolf musste verletzt vom Eis und wurde ins LKH eingeliefert. Gegen Ende des dritten Abschnittes kam der VSV vermehrt zu Chancen, Martin Ulmer etwa scheiterte jedoch an Madlener (58). In der Verlängerung schoss Thomas Koch den KAC nach nur 43 Sekunden zum Sieg. Die Chance zur Revanche bietet sich für die Adler bereits am 5. Jänner. Dann steigt das vorerst letzte Derby der Saison in Klagenfurt. Nach dem Spiel sagte VSV-Trainer Jyrki Aho: „Das erste Drittel war richtig schlimm. Wir haben erst im zweiten Drittel mit dem Eishockeyspielen begonnen. Ich bin aber mit der Entwicklung während des Spieles zufrieden, da das zweite und vor allem das dritte Drittel gut waren. Wir müssen dennoch lernen, solch enge Spiele zu gewinnen. Das ist die große Aufgabe.“ Das Video-Interview mit dem VSV-Trainer anbei.

Foto/Video: GEPA/VSV