Heute feierte die Marktgemeinde Nötsch ihr 20-jähriges Jubiläum – inklusive Polentafest-Bieranstich. Der Sicherheitstag steht noch aus.

Einst Emmersdorf genannt, feiert die Marktgemeinde Nötsch nun ihr 20-jähriges Bestehen. Doch wissen Sie, wieso die Gemeinde früher Emmersdorf hieß oder warum sie heute anders heißt? Wir sind den Fragen auf den Grund gegangen und haben alle wichtigen Infos zum Fest für Sie.

Geschichte
Die Gemeinde Nötsch gibt es schon lange, einst hieß sie noch Emmersdorf. Zum ersten Mal nachweislich erwähnt wurde damals noch Edmarsdorf im Jahr 1070. 1250 wurde erstmals die Cholo des Lewenburg erwähnt, diese stand etwa einen Kilometer östlich vom heutigen Schloss Wassserleonburg. 1810 wurde die Volksschule in Saak erstmals organisiert und 1825 bekam sie ein eigenes Schulgebäude. Im Jahr 1900 lebten genau 2.219 Personen in der Gemeinde und am 1. Jänner 1960 wurde die Gemeinde von „Emmersdorf“ umbenannt und trägt bis heute den neuen Namen „Nötsch im Gailtal“. Am 13. September 1996 wurde der Antrag, dass „Nötsch im Gailtal“ zur Marktgemeinde erhoben werden sollte, eingebracht. Am 25. September 1997 wurde vom Gemeinderat der einstimmige Beschluss gefasst, den Antrang an das Land Kärnten zu stellen. Der Kärntner Landtag hat mit Beschluss vom 18. Feber 1999 der Gemeinde Nötsch im Gailtal die Bezeichnung Marktgemeinde verliehen, dies geschah in Anerkennung des Fleißes und Einsatzes der Bevölkerung, ihrer Entwicklung zu einem Mittelpunkt im unteren Gailtal und zu einem kunsthistorisch bedeutenden Ort.

Namensgebung
Der erste Bürgermeister der Gemeinde war Sebastian Isepp. Er war von 1852 bis 1856 im Amt. Er selbst war Gastwirt in Emmersdorf, in einem kleinen Dorf. Vor mehr als 100 Jahren befand sich dort noch eine kleine Brauerei, die des Bürgermeisters. Also wurden dort die Sitzungen des Gemeinderates abgehalten und daher erhielt die Gemeinde ihren Namen. Im Jahr 1960 erhielt die Gemeinde ihren neuen Namen. Nötsch im Gailtal sollte er heißen, weil diese Ortschaft zur Zeit der Namensgebung der aufstrebendste Teil der Gemeinde war. Diese und noch viele weitere Fakten und Details wurden heute von den Schülern der Volksschule und der NMS Nötsch sowie der Naturpark Dobratsch Partnerschule präsentiert. Außerdem konnten die Schulen sowie die 33 Vereine der Gemeinde wünsche und bedürfnisse loswerden.

Gäste
Vorgestellt und zugleich für das Engagement geehrt wurden folgende Vereine: Jagdgesellschaft Nötsch, Jagdgesellschaft Saak, FF Nötsch, FF St. Georgen, FF Kerschdorf-Wertschach, ATUS Nötsch, ASKÖ Semering, Flugsportverein Nötsch, Sportfischereiverein Nötsch, MBV Nötsch im Gailtal, Tennisclub Nötsch, Burschenschaft Saak-Förk, BS Nötsch, BS Labientschach, BS Wertschach, Dorfgemeinschaft Saak-Förk, Museum des Nötscher Kreises, Jagdhornbläsergruppe Dobratsch, Gailtaler Trachtenkapelle Wertschach, MGV Nötsch, Saaker FünfXong, Frauenchor Cantissimo, Spinnrunde St. Georgen, Handarbeitsrunde der Pfarre Saak, Reit- und Fahrverein, ÖKB OV Nötsch im Gailtal, Aktive Wirtschaft Nötsch, Bienenzuchtverein Nötsch, Katholische Frauenbewegung Saak, GO-Mobil Unteres Gailtal, Feuerwehrmuseum, Pensionistenverband Wertschach, und der Pensionistenverband Nötsch.

Gesehen
Vor Ort waren die Bürgermeister der Nachbargemeinden Bgm. Ronny Rull, Bgm. Dieter Mörtl, Bgm. Florian Tschinderle und der Vizebgm. Reinhard Antolitsch sowie der Bezirkshauptmänner für Villach Land und Hermagor. Außerdem vertreten Vertreter des öffentlichen, gemeinnützigen und freiwilligen Dienste. Und nicht zu Vergessen, zwei der drei Initiatoren, die dafür zuständig waren, dass Nötsch überhaupt eine Marktgemeinde werden konnte. Wir gratulieren der Marktgemeinde zum besonderen Jubiläum.

© KRM