Künstler Helmut Blažej aus St. Michael ob Bleiburg stellt im Palazzo Costanzi in Triest aus. Ins Bild rückt er die Kommunikation mit Zitrone und WhatsApp.

Die menschliche Kommunikation und ihre Entwicklung ist das Thema der Gemeinschaftsausstellung „Comunica: dai Graffiti agli Emoji“, Kommunikation von Graffitis bis zu Emojis, im Palazzo Costanzi in Triest: Der Gebrauch von Piktogrammen und Zeichen in veröffentlichten Texten und Medien nimmt immer mehr zu – wer ist nicht schon mal dem Einfluss eines Gesichtszeichens mit einem Lächeln oder einer Träne am Ende einer Kurznachricht auf WhatsApp verfallen.

Fruchtig
„Für mich ist auch die Zitrone ein Kommunikationsmittel, ein Kommunikationsmittel aus Italien, so auch der Titel des Bildes“, beschreibt Helmut Blažej aus St. Michael ob Bleiburg, der eingeladen wurde, an der Ausstellung teilzunehmen. Sein Bild (Acryl auf Leinen, 100 x 120 cm) ist eine Collage mit Zitronensteigen und Zitronen-(Whats)App. Blažej erklärt: „Zu den Hauptanbaugebieten der Zitrone gehört Italien. Händler verbreiten diese Zitrusfrucht in verschiedene Länder und Kontinente und kommunizieren dabei miteinander. Die Zitrone sorgt für eine Kommunikation zwischen Händlern, Käufern und Verkäufern, zwischen Völkern, zwischen Menschen als Erfrischungsgetränk bei Gesprächen, als Heilpflanze auch zwischen Gesunden und Kranken. So gesehen ist die Zitrone auch ein Kommunikationsmittel ähnlich wie die Plattform WhatsApp: zwei Dinge, mit denen wir fast täglich in Berührung kommen, zwei Dinge, über die wir kommunizieren.“ Die Eröffnung am 12. Jänner mit vielen Kunstinteressierten war ein voller Erfolg, zu sehen ist die Ausstellung noch bis 10. Februar 2019.

Am Foto: Helmut Blažej mit Organisatorin Paola Urso (l.) und Künstlerkollegin Vivijana Kljun bei seiner Collage „Zitronen – Kommunikationsmittel aus Italien“ im Palazzo Costanzi
© KK