Die schicke Idee aus den USA kommt weltweit in Mode und begeistert auch in Tainach: Auf Initiative der Gemeinschaft Tainach „bestricken“ mehr als 20 kreative Frauen und die Volksschulkinder die Bäume!

„Wir wollen im Winter Farbe in unseren Ort bringen und nach außen hin zeigen, dass wir in Tainach zusammenhalten und an einem Strang ziehen, beziehungsweise mit vielen bunten Fäden stricken, häkeln oder knüpfen“, sagt die Ideengeberin Susanne Dissauer von der Gemeinschaft Tainach. Kaum war die Idee verbreitet, haben sich schon die ersten Handarbeitsbegeisterten „ihre“ Bäume im Hans-Keber-Park reserviert. Ein paar Tage später gab es bereits die ersten Wollmäntel für die Bäume.

Ganz Tainach strickt
„Bald sind schon alle Bäume im Park ummantelt. Aber es gibt ja noch genug im Ort zu bestricken“, sagt Maria Dissauer, eine der Strickkünstlerinnen. Alle können bei dieser schönen Aktion mitmachen. Der kreative Verein „Gemeinschaft Tainach“ hat sich zum Ziel gesetzt, dass heuer als Zusatz zum speziellen Tainacher Dorf-Adventkalender bis zum ersten Adventsonntag auch viele Bäume in Tainach bestrickt, beknüpft oder umhäkelt sein sollten. Die Idee zur Streetart-Form „Urban knitting“, bei der Gegenstände oder Bäume im öffentlichen Raum bestrickt werden, entstand vor über einem Jahrzehnt in Houston (USA) und kommt zusehends weltweit in Mode.

Guido und Maria Dissauer im Hans-Keber-Park in Tainach. Mit den kreativen Wollmänteln bringen die Bäume bunte Aspekte ins Ortsbild!
© Gemeinschaft Tainach (5)