Der Panoramaweg zwischen den beiden St. Andräer Kirchen mit den dazugehörigen 1,5 Hektar Grünflächen samt Teichanlage bereichert die Stadt auf vielfältige Weise.

Seit Sommer 2016 wird gebaut und endlich scheint es so, als wäre das Großprojekt „Verbotene Gärten“ – wie der Volksmund diesen Bereich nennt – im Fertigwerden begriffen. In der Stadtgemeinde St. Andrä hofft man auf eine Eröffnung noch vor dem Gackern von 4. bis 15. August. Doch selbst wenn das letzte Teilstück des etwa 500 Meter langen Panormaweges – die Brücke zwischen dem Südende des Panoramaweges und der Domkirche – zum angepeilten Zeitpunkt noch nicht begehbar sein sollte, offenbart das Areal bereits sein Potential als Naherholungsgebiet für Menschen aus Nah und Fern.

Fast fertig
„Der Park ist im Großen und Ganzen fertig“, sagt Vzbgm. Daniel Fellner, dem das Projekt sehr am Herzen liegt. „Der Teich, die Weganlagen und die Grünflächen haben Formen angenommen und es wurden verschiedenste Pflanzen und Bäume eingesetzt. Jeder, der einen Blick in diesen Park wirft, ist begeistert!“ Der Projektverantwortliche sprudelt förmlich vor Ideen: „An zwei Stellen möchten wir Durchbrüche zwischen den Häusern in die Innenstadt realisieren. Es soll Multimedia-Infopoints geben, die über die Historie der Stadt, des Parks und über die darin vorkommenden Pflanzen informieren. Aufgrund der Anbindung an den Radweg R10 möchten wir auch eine Ladestation für E-Bikes installieren.“ Selbst an eine sanfte gastronomische Nutzung wird schon gedacht.

50 % Förderquote
Das letzte Puzzlestück zur Vollendung der Anlage ist die Brücke, die den Weg mit der Domkirche verbinden soll. „Daran hatten wir einiges zu knabbern, doch jetzt sind wir auf Schiene. Die Brücke wird als Stahl-/Betonkombination realisiert, wobei die Kosten die geplanten 150.000 Euro nicht überschreiten werden“, so Fellner. Welche Firma das Bauwerk errichtet, wird in der nächsten Gemeinderatssitzung Ende Juni beschlossen. Insgesamt kostet das Projekt rund 600.000 Euro, wobei die Förderquote bei etwa 50 % liegt.

Flanieren entlang der alten Stadtmauer – der Panoramaweg macht’s möglich

© KRM (2)

Darum sollten Sie die „verbotenen Gärten“ besuchen:

1. Chillen und relaxen: Lernen Sie die ruhige Seite von St. Andrä kennen. Vogelgezwitscher statt LKW-Lärm.

2. Geschichte zum Anfassen: Der Panoramaweg verläuft direkt an der alten Stadtmauer von 1339.

3. Naturerlebnis: verschiedenste Baum- und Pflanzenarten gedeihen in den Gärten.

4. Veranstaltungen: Die Gemeinde arbeitet an einem Eventprogramm für die Anlage

5. Pilgerstation: Auf halbem Wege zwischen den Kirchen steht eine Mariengrotte. Zünden Sie dort eine Kerze an!