Kein Scherz. Zur Verstärkung der Ritterschaft zu Wernberg werden aufrechte Recken, Ritter und „Weibersleut“ gesucht.

Die Burgruine Eichelberg wird bekanntlich renoviert. Die Arbeiten schreiten zügig voran. Durch die tatkräftigen Unternehmen und Helfern hat das Burgbild bereits neue Züge angenommen und ist fast nicht wieder zu erkennen – man merkt, dass sie aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Dennoch ist noch viel zu tun bis zur Freigabe.

Ritter gesucht
Doch was ist eine Burg ohne Ritterschaft? Diese Frage stellten sich ein paar engagierte Gemeindebürger und fassten mit einer Begeisterung für das Mittelalter den Entschluss, ganz einfach eine mittelalterliche Ritterschaft zu gründen. Gesagt – getan: Die Ritterschaft zu Wernberg, derer Herren zur Burg Eichelberg wurde als gemeinnütziger Verein gegründet. Die für die Verwirklichung des Vereinszweckes vorgesehenen Tätigkeiten sind: Darstellung des mittelalterlichen Lebens in historischer Ausstattung, Botschafter der Gemeinde bei mittelalterlichen Veranstaltungen, Präsenz bei Veranstaltungen in der Gemeinde, Einrichtung einer Website und/oder sonstiger elektronischer Medien, Redaktionelle Beiträge, Versammlungen,

Diskussionsabende
Also ein breites Spektrum lebendiges Mittelalter, das in Wernberg wachsen soll. Mittelalterliche Zelte, Lagerfeuer, Gewandungen, Schwerter, Küche und noch mehr…Zur Verstärkung der Ritterschaft zu Wernberg werden nun aufrechte Recken, Ritter und Weibersleut gesucht; die Freude und Begeisterung für die Darstellung mittelalterlichen Lebens haben. Info: Obmann „Die Ritterschaft zu Wernberg, derer Herren zur Burg Eichelberg Richard Paulini, Tel.: 0664 / 6012 1408.

Geschichte
Zur Erinnerung – die Geschichte der Burgruine Eichelberg in Wernberg reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Damals, in der Romanik, dürfte die Burg im Besitz des ausgestorbenen Adelsgeschlechtes Aichelberg gewesen sein. Im Jahr 1484 wurde der Felsbau völlig zerstört und schließlich im 16. Jahrhundert im Besitz des Villachers Hans Khevenhüller wieder neu aufgebaut. Heute gehört der vierstöckige, teilweise stark verfallene Bau, der Grafenfamilie Orsini-Rosenberg.

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