14 Tonnen Hausmüll landen pro Jahr bei den Villacher Saubermachern. Die Erfolgspartnerschaft der Stadt Villach mit dem privaten Abfallwirtschaftsunternehmen „Saubermacher“ feiert Jubiläum.

Vor rund zehn Jahren haben die Villacher Saubermacher ihren Standort beim damals neu errichteten Altstoffsammelzentrum (ASZ) bezogen. Seitdem hat sich viel getan. 3,2 Millionen Euro wurden investiert, der Umsatz konnte seit 2001 auf 9,5 Millionen Euro verdoppelt werden. In den kommenden drei Jahren wird weiter ausgebaut, rund eine Million Euro soll weiter investiert werden. Unter anderem soll die Müllabgabe für Privatpersonen weiter vereinfacht werden. „Bürger sollen gerne zu „Saubermacher“ kommen und gar nicht erst auf die Idee kommen, Müll anderweitig, vielleicht nicht sachgerecht, zu entsorgen“, sagt Saubermacher-Aufsichtsratvorsitzender Hans Roth – extra für das Jubiläum von Graz nach Villach angereist.

Insgesamt seien Villacher „brave Müllentsorger“. Zu den Neuerungen zählen eine dritte Einfahrt sowie eine längere Rampe. „Dadurch werden Wartezeiten verringert“, erklärt Bürgermeister Günther Albel. Ebenso neu: Der Bau einer Photovoltaik-Anlage und die Errichtung eines Reifenlagers. Eine Besonderheit bleibt – auch 2018 können bei „Saubermacher“ unter anderem gute, kompostierte Erde und Hochbeete gekauft werden.

Nicht vergessen: Ab 1. Jänner kommen Metallverpackungen in den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne (Plastikmüll).

Villacher Saubermacher

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