1,6 Millionen Euro hätten in Völkermarkt in einen Neubau der GKK-Räumlichkeiten entlang der Seenstraße investiert werden sollen. Daraus wird, vorerst, nichts. Grund: Der angekündigte Ausgabenstopp der Regierung.

Vor den weitreichenden Folgen der von der Bundesregierung verhŠängten „Ausgabenbremse“ warnten die KäŠrntner Gebietskrankenkasse und das Land KŠärnten im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am Montagmorgen in Klagenfurt. Ein „Opfer“ der Ausgabenbremse: Der geplante Neubau der GKK-Außenstelle in Völkermarkt entlang der Seenstraße gegenüber dem Bezirksgericht.

Neubau vorerst abgeblasen
Fakt: Für den Neubau  sind 1,6 Millionen Euro budgetiert. Umgesetzt hätte die neue GKK-Außenstelle angrenzend an das Gebäude am Hauptplatz 15 (Kulturkeller Step) werden sollen. Drei Gebäude entlang der Seenstraße (am Bild rot markiert) wurden von der Kärntner Gebietskrankenkasse bereits angekauft. Im Herbst wäre zum Spatenstich geladen worden. Hauptaugenmerk: „Der Ausbau in Richtung barrierefreies Gebäude“, so GKK-Pressesprecherin Lena Weblacher. Laut Weblacher würde die Kärntner Gebietskrankenkasse das Projekt zwar „weiterverfolgen, aufgrund der Ausgabenbremse können wir aktuell jedoch keine Verhandlungen führen.“

Knapp 33.000 Betroffene
Durch das verordnete Sparprogramm im €Ärzte- und Versorgungsbereich würden Bestrebungen hinsichtlich Verbesserung der Qualität, Leistungsausbau, Reduktion von Wartezeiten oder zur Attraktivierung der Allgemeinmedizin, insbesondere der Landmedizin, blockiert werden. In Völkermarkt wären laut KGKK 25.000 Versicherte und 7.800 Angehörige betroffen. KGKK-Direktor Johann Lintner: „Nicht nur Versicherte, Patientinnen und Patienten, sondern auch Vertragspartner der KäŠrntner Gebietskrankenkasse und die KäŠrntner Wirtschaft sind von dieser geplanten Vorgehensweise stark betroffen.“

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