Die Polizei im Bezirk warnt vor Anrufen durch angebliche „Microsoft“-Mitarbeiter: Diese wollen sich Zugang zum Computer verschaffen, Passwörter, Kreditkartendaten etc. ausspähen. Gespräche sofort beenden! Polizei verständigen!

„In den letzten Tagen gingen bei der Polizei vermehrt Mitteilungen über Anrufe durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter ein, die vorgeben, ein technisches Problem, z.B. Viren, beim Angerufenen beheben zu wollen“, informiert Chefinspektor Rudolf Stiff, Leiter des Kriminaldienstreferates am Bezirkspolizeikommando Völkermarkt.

Anrufe und gefälschte E-Mails
Die Täter sprechen meist Englisch und versuchen die Angerufenen zum Installieren eines Fernwartetools zu überreden, um sich Zugriff auf den Rechner des Opfers zu verschaffen. Zusätzlich zu diesen Anrufen nutzen die Kriminellen vermehrt gefälschte E-Mails und Links zu Webseiten. „Diese Anrufe und gefälschten E-Mails sind auch im Bezirk Völkermarkt in Umlauf, wir sind davor nicht gefeit“, weiß Stiff.

Keinen Zugriff ermöglichen!
Bei derartigen Anrufen und E-Mails ist höchste Vorsicht geboten: Sollten die Betrüger auf Ihren Rechner zugreifen, können sie Schadprogramme installieren und/oder persönliche Daten wie Passwörter, Zugangsdaten und Kreditkartendaten ausspähen. In der Folge wird meist die Bezahlung einer Gebühr verlangt.

Information & Hilfe
Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen kostenlos und österreichweit unter der Telefonnummer 059133 zur Verfügung.
Weitere Information gibt es bei jeder Polizeiinspektion, auf der Homepage www.bundeskriminalamt.at (unter dem Punkt „Prävention & Opferhilfe“) und auch per BMI-Sicherheitsapp.

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Die Polizei rät:
• Ignorieren Sie derartige Anrufe und beenden Sie Gespräche sofort.
• Sollten Sie bereits mit einem falschen Microsoft-Mitarbeiter gesprochen haben, trennen Sie Ihren PC vom Internet und ändern Sie ihre Passwörter.
• Notieren Sie die Nummer des Anrufers.
• Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle (Polizei-Notruf 133)

Chefinspektor Rudolf Stiff, BPK Völkermarkt