Bienen statt Burn-Out: Pischeldorferin Ulrike Silvia Kristof erdet sich mit den fleißigen Insekten in ihrem eigens geschaffenen Bienenparadies.

Auf dem Christofberg summen, schwirren und sausen hunderte Bienen durch die Luft. Die Pischeldorferin Ulrike Kristof kontrolliert ohne Schutzkleidung die Bienenstöcke. „Ich brauch hier kein Imkergewand, die Kärntner Biene, die Apis Milliferra Carnica, ist nicht aggressiv“, sagt Kristof. Mitten im Wald hat die Humanenergetikerin hier auf 800 Metern Seehöhe ein kleines Bienenparadies, fernab von Äckern und Wiesen, die mit Spritzmitteln belastet sind, geschaffen.

Welt im Wandel
Das Leben von Kristof hat sich vor zwölf Jahren abrupt gewandelt. Früher war die Pischeldorferin in einem bekannten Klagenfurter Traditionsbetrieb im Handel tätig. „Dann bin ich am Heiligabend weggebrochen, wofür ich dankbar bin. Sonst hätte sich mein Leben nicht um 180 Grad geändert und ich hätte nicht meine wahre Bestimmung gefunden“, sagt Kristof. Früher hat sie edle Porzellanwaren verkauft – heute ist sie auf der feinstofflichen Ebene tätig.

Seelenreise
Nach ihrem körperlichen und seelischen Zusammenbruch ist sie in die Humanenergetik gewechselt. 16 Ausbildungen hat sie absolviert – darunter Bereiche wie Diplom-Bachblütenberaterin, Radiologie, Quantenheilung sowie Trainer- und Sprecherausbildung. Kristof: „Ich sehe mich als Bindeglied zwischen der geistigen und der irdischen Welt.“ In ihrer Tätigkeit hat sie schon Verwunderliches vollbracht. Einmal ging ein Hund verloren. „Ich habe mit dem Besitzer telefoniert und ihm wieder zu seinem Jagdhund geführt“, sagt Kristof.

Blockaden werden gelöst
In ihrem kleinen Behandlungsraum in Pischeldorf löst sie Blockaden aller Art – Kinder mit Konzentrationsstörungen und Menschen mit psychischen und körperlichen Beschwerden kommen beispielsweise zu Kristof, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Um bei all diesen energieraubenden Tätigkeiten selbst nicht unterzugehen, hat Kristof mit dem Imkern begonnen.

Gesund und nachhaltig
„Als ich vor acht Jahren mit zwei Stöcken angefangen habe, haben viele gezweifelt. Heute habe ich zwölf Stöcke“, sagt Kristof. Der Schwerpunkt der Imkerei liegt auf der Vermehrung von Bienenvölkern sowie der Vermarktung von Honig. Mit gesundheitsfördernden Produkten wie Pollen und Propolis schließt sich der nachhaltige Kreis.

Die Humanenergetik ist Ulrike Kristofs Berufung

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