Die aus Feldkirchen stammende Dajana Scherr ist Mama eines 8-monatigen Mädchens und kreiert handgemachte Turbanmützen für trendbewusste Ladies.

Dajana Scherr ist in Feldkirchen aufgewachsen, hat sich unter anderem beim Faschingsclub engagiert und an Modeschauen organisiert. Nach ihrer Übersiedlung nach Wien hat, die junge Mutter in der Karenz ihr eigenes Modelabel „Dajanela“ gegründet: Mami und Mini stylisch in Turban.

Wickeln, schneidern, wickeln
Der Name „Dajanela“ steht für Mama und Designerin Dajana und ihr Baby-Töchterchen Ela. Gemeinsam setzen sie die Turbane in Szene – mal alleine, mal im Partnerlook. Die besonderen Mützen näht die junge Mama mit viel Liebe in ihrer Wohnung selbst und bietet diese seit April im eigenen Online Shop an. „Mein Atelier ist im Kabinett neben dem Wickeltisch – wenig glamourös, ich weiß, aber dafür sind es meine Turbanmützen umso mehr, schmunzelt die Neo-Designerin.

Von Mama gelernt
Der Zugang zur Schneiderei und zum Nähen wurde ihr in die Wiege gelegt. „Meine Mama ist von Beruf Schneiderin und als kleines Kind bin ich immer auf ihrem Nähtisch gesessen und habe ihr beim Nähen zugesehen – oft waren es auch Partnerlooks für sie und mich“, erzählt Scherr.

Trag ein Lächeln
„Wear and Shine“ ist das Motto, das Dajana Scherr für ihr Label gewählt hat. Die handgemachten Turbanmützen bringen die Trägerinnen einfach zum Strahlen. „Wenn ich den Turban trage, fühle ich mich selbstbewusster und einfach besser. Gerade für junge Mütter, die es oft den ganzen Tag nicht aus dem Pyjama schaffen, ist es wichtig, sich auch einmal schön herzurichten. Mit dem Turban geht das ganz einfach, denn damit sind Bad-Hair-Days ganz schnell beseitigt“, so die Jungunternehmerin. Das Sortiment wird laufend erweitert.

Wie ging´s los?
„Ich habe relativ spontan angefangen für meine Tochter und mich diese Mützen zu nähen. Den ersten Turban in ähnlicher Art habe ich in Italien gekauft, der war so bequem und stylisch, dass ich unbedingt weitere Farben haben wollte. Nachdem das Feedback dermaßen positiv war, kam mir die Idee während meiner Karenz ein Handmade Label zu gründen“, informiert die Marketing- und Kommunikationsmanagerin eines großen Unternehmens, die Wirtschaft studiert hat.

KK/Dajana Scherr