Die „Spielstube“ sieht sich als Ergänzung bzw. Vorstufe zum Kindergarten. Die Kleinen können sich langsam an das Sein ohne Eltern gewöhnen. Auch in Treffen gibt es eine solche Einrichtung.

„Zum flinken Marienkäfer“ nennt sich die Spielstube in Treffen. Ein passender Name, immerhin ist die Einrichtung für Kinder von zwei bis vier Jahren gedacht, gemächliches Gehen ist hier eher selten. Vielmehr flitzen die Kleinen in der für sie so neuen Welt gerne herum. „Wir sind ein kleiner Verein, der es sich zur Aufgabe macht, eine besondere Form der Kleinkindbetreuung am Leben zu erhalten – die Spielstube“, erklärt Obfrau Andrea Tarmastin. Seinen Ursprung hat der Verein im Jahr 1992 und gehörte lange Jahre zum Dachverband der Landfrauen, seit mittlerweile einigen Jahren wird die Spielstube Treffen als eigenständiger Verein geführt.

Erstes Loslösen. „Zielgruppe sind nicht primär Kinder von berufstätigen Eltern, die Betreuung brauchen, um während der Arbeitszeit der Eltern gut aufgehoben zu sein. Sondern eher Kinder, die erstmals stundenweise und ohne Mama oder Papa in eine Spielgruppe kommen, um ihr soziales Lernen und das Entdecken von Neuem sowie das erste sanfte Loslösen von den Eltern erlernen“, sagt Doris Gasser, sie fungiert als März 2018 als Gruppenleiterin. Und das dreimal pro Woche (Montag, Mittwoch und Donnerstag) jeweils drei Stunden lang am Vormittag. Untergebracht sind die „flinken Marienkäfer“ und ihre Betreuer im Neuwirtlhaus (direkt am Marktplatz in Treffen) – viele ortsansässige Vereine und Betriebe halfen zusammen, dass hier Räumlichkeiten entstehen konnten. „Die Vormittage sind immer sehr ausgefüllt. Unter anderem mit freiem Spielen, Spielen in und mit der Gruppe, dem Lernen von ersten Liedern und Reimen, Bewegungsspielen und vielem mehr“, erzählt Gasser. Einzigartig dabei sei die besondere Berücksichtigung des jungen Alters der Kinder. Gasser: „Sanft und beschützend – mit besonderem Bedacht, so wird das Betreuungsangebot ausgesucht.“ Weitere Informationen zur Gruppe: ‭0650/8488787‬

 

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