Der junge Kärntner jagt am Wochenende als Vorläufer die schwerste Abfahrt der Welt hinunter. Kontakt zu seinen berühmten Ski-Kollegen hat er bereits geknüpft.

Kitzbühel 2018 – ein ganzes Wochenende steht die Ski-Nation wieder Kopf. Einer, der mittendrin ist, ist Lukas Krainer aus Töpplitsch. Bereits zum dritten Mal bewältigt er als Vorläufer die Streif. „Wir hatten schon die ganze Woche Trainings, bei der Abfahrt am Samstag bin ich fix dabei. Beim morgigen Super-G als Reserve im Einsatz“, erzählt der 21-Jährige, der seit Jahren Mitglied der FF Töplitsch ist. Wie kommt man zu diesem Job? „Ich habe mich beim Skiclub Kitzbühel beworben. Dann kommt es zu einem Casting, da wird aufs Können der Fahrer geschaut“, so Lukas. Als Vorläufer hat er viel Verantwortung. Seine, und die der anderen Vorläufer, Aufgabe ist es, die Strecke zu testen. Lukas: „Etwa um die Strecke zu testen, zu schauen wo Bodenwellen sind.“

Angst? Angst vor der Streif hat er nicht. „Angst ist immer schlecht. Aber ein gewisser Respekt ist natürlich dabei. Es ist nicht umsonst die schwerste Abfahrt der Welt.“ Kontakt zu den Profi-Rennfahrern ist da. Lukas: „Man ist ganz nah dabei, wir alle haben ja die Aufgabe runter zu fahren. Auch durch mein Praktikum bei ÖSV kenne ich unserer Fahrer alle ein wenig. Zu den Schweizer Fahrern haben wir ebenso Kontakt.“

© Foto: Lukas Krainer privat