Bachmann-Preisträgerin Stefanie Sargnagel ist am 24. 11. im Villacher Kulturhofkeller zu Gast. Wir haben die Autorin zu ihrer Zeit in Kärnten befragt – die Antworten sind typisch untypisch.

Wenn man mit Stefanie Sargnagel ein Interview führen will, muss man auf ungewöhnliche Antworten gefasst sein. Standard ist bei der Wienerin und ehemaligen Klagenfurter Stadtschreiberin nicht. Am 24. November ist der – nicht mehr ganz so neue – Shooting-Star der heimischen Literaturszene im Kulturhofkeller zu Gast. Ab 19 Uhr Uhr liest Sargnagel (die im bürgerlichen Leben Stefanie Sprengnagel heißt) gemeinsam mit anderen Autoren. Ob die 31-Jährige aus ihrem neusten Buch „Statusmeldungen“ oder ältere Texte lesen wird, weiss sie laut eigenen Angaben selbst noch nicht: „Das entscheide ich immer spontan, meistens wird’s eine Mischung.“

Die Zeit in Kärnten
Sargnagel verbrachte nach dem Bachmann-Preis einige Monate in Kärnten, wo hat es ihr im südlichsten Bundesland am besten gefallen? „Im tiefen Wald“, so Sargnagel. Als Abwechslung zum Leben in der Großstadt habe es ihr gut getan. „Die Zeit war auf jeden Fall sehr inspirierend für mich. Es ist immer wichtig, sich an neuen Erfahrungen reiben zu können.“ Gerne schreibt Sargnagel auch über Essen, es liegt die Frage nahe, welche Kärntner Spezialität ihr am besten gemundet habe, etwa Kasnudeln? Sargnagel: „Bei meinem Klagenfurt Aufenthalt habe ich wegen der Urlaubsstimmung vor allem Eis gegessen. Täglich vier bis elf Kugeln.“ Und wie geht es mit Stefanie Sargnagel 2018 weiter? „Ich werde ein paar Schritte näher an der Weltherrschaft sein.“

 

Unter anderem liest Sargnagel aus ihrem neuen Buch

© Foto: Alexander Goll