Von 13. bis 17. Dezember verwandelt sich Villach einmal mehr in ein kleines Filmmekka. Das K3 Film Festival hat sich heuer der Grenzthematik verschrieben, einem Thema, das in aller Munde ist.

Der Eröffnungsfilm „Lunar Tribute“, eine europäische Premiere, bringt uns an die Grenzen des Vorstellbaren, wenn der Astronaut Charles Duke über seine Reise zum Mond erzählt – eine Geschichte, die erst spürbar wird durch das virtuose Schlagzeugspiel von Jojo Mayer. „MappaMunid“ von Bady Minck schließt die thematische Klammer: mit einer atemberaubenden Animation, einem Zeitraffer der Erdgeschichte, der den permanenten Wandel unserer Welt sichtbar macht. Der Kern des grenzüberschreitenden Festivals ist dem Filmschaffen der Regionen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Slowenien gewidmet: In „Liberation Day“ tritt Laibach als erste westliche Band in Nordkorea auf, „Die andere Seite“, ein Werk der Villacherin Judith Zdesar, geht auf Geisterjagd, „The End“ bricht die Sprachlosigkeit angesichts des Todes, und „Monte“ gipfelt in einem surrealen Kraftakt gegen einen Berg. Eine Retrospektive widmet sich einem doppelten – nicht nur für Kärnten und Österreich wichtigen – Jubiläum: 50 Jahre „Wörthersee-Film“ und 40 Jahre „1. Österreichische Filmtage“.

Umrahmt wird das Festival von der Cross Border Film Conference, der Reihe Gespräche über Film (u. a. mit dem Kärntner Musiker Manfred Plessl), von Fresh Up!, einer neuen Kurzfilmschiene für aufstrebende Filmemacherinnen, und einer Master-Class von Wolfgang Ritzberger, dem Produzenten von „Die Beste aller Welten“. Mehr Infos online: http://k3festival.com/de/

©Foto: K3 Film Festival