ATV macht sich auf die Suche nach zwei spurlos verschwundenen Personen, davon eine in Oberkärnten, und ist auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Über 1.000 Personen gelten in Österreich als vermisst. Sie Aufklärungsquote ist sehr hoch, denn 85 Prozent der Fälle werden nach einer Woche geklärt. Es gibt jedoch Sonderfälle, bei denen das Verschwinden die Beamten vor unerklärliche Rätsel stellt.

Spurensuche
„ATV Die Reportage“ hat gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt zwei Sonderfälle von spurlos verschwunden Personen aufgearbeitet und zeigt, was am Tag des Verschwindens geschehen ist und wie die Kriminalisten jeder Spur nachgehen. Die Sendung wird am Mittwoch, 21. Februar 2018 um 22.20 Uhr bei ATV ausgestrahlt.

Größte Suchaktion am Großglockner
In Heiligenblut arbeitete Rita Monika Ban-Gagyi in einem Hotel in der Patisserie. Zuletzt wurde die 40-jährige Ungarin auf einer Überwachungskamera gesehen, als sie am 4. September 2013 mit leichten Schuhen zum Wandern aufbricht. Rita Monika Ban-Gagyi war eine erfahrene Bergsteigerin. Trotzdem ließ sie ihre Bergschuhe in ihrem Zimmer. Eine der größten Rettungsaktionen am Großglockner war die Folge, doch die Frau konnte bis dato nicht gefunden werden. Auch Wünschelrutengeher, Hellseher und Privatdetektive gelangten an ihre Grenzen. Ritas Schwester glaubt an ein Gewaltverbrechen und eine Entführung. Interpol ist informiert.

Vermisst
„Unser Sohn Arian wird vermisst. Arian, wenn du das siehst, bitte melde dich“, so die verzweifelten Eltern. Der 24-jährige Mann, der an Autismus leidet, verschwand am 9. November 2015 aus seiner Wiener Tagesstätte. Die Beamten und Eltern vermuten, dass es Arian Saraie gut geht und er keinem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist, da er bereits zuvor einmal „davongelaufen ist“. Das Bundeskriminalamt hat sofort nach dem Verschwinden am 9. November 2015 die Fahndung eingeleitet. Mehrere Streifenwagen beteiligten sich an der Suche leider ohne Erfolg. Gemeinsam mit ATV sind die Beamten nochmals allen Spuren nachgegangen.

Hilfe
Wenn Sie Hinweise zum Verschwinden einer der beiden Personen haben, melden Sie sich bitte beim Bundeskriminalamt unter Tel. Nr: 01 24836 DW 985025 oder DW 98502 oder bundeskriminalamt@bmi.gv.at. Jeder noch so kleiner Tipp könnte hilfreich sein und dazu beitragen, dass die Angehörigen endlich Gewissheit bekommen.

© Privat