Am 9. Mai erfolgte der offizielle Spatenstich zum Projekt: Neu- und Umbau der Volksschule Nötsch. Bereits im Herbst soll der Schulbetrieb wieder normal laufen.

In der Gemeinde Nötsch gab es in der Vergangenheit zwei Volksschulen. Eine direkt in Nötsch und eine im Ort St. Georgen. Budgetär war es möglich nur einen Standort richtig zu sanieren und zu erneuern. Die Entscheidung viel auf den Standort Nötsch.

Sanierung VS-Nötsch
„Wir haben dann im Einklang mit den Eltern entschieden den Schulstandort Nötsch zu sanieren und an die heutigen Anforderungen einer modernen Schule anzupassen. Dabei sollte ein besseres Lernumfeld für die Schüler geschaffen werden. Barrierefreiheit gewährleistet werden und auch ein neues verkehrsfreies Pausenhofkonzept zur Umsetzung kommen“, erklärt Bürgermeister Alfred Altersberger. Die Generalsanierung beläuft sich auf 1.5 Mio Euro. Davon werden 75 Prozent vom Schulbaufond und 25 Prozent von der Gemeinde getragen.

Umbau 
Die Planung des Umbaus wurde vom Architekturbüro Ronacher übernommen. Die Bauleitung hat Ing. Micheal Tschinderle inne. „Zuerst wurde über einen Dachgeschoßausbau als Erweiterung nachgedacht. Dieser war mit dem Bundesdenkmalamt bereits abgestimmt, da es sich um ein historisches Gebäude handelt. Diese Lösung stellte sich aber als zu kostenintensiv und statisch zu aufwendig heraus“, erklären Architekten Andrea und Herwig Ronacher. Somit werden die neuen Werkräume und die Nachmittagsbetreuung in der Kelleretage ihren Platz finden. Durch die Kostenersparnis ist jetzt auch eine Sanierung des Turnsaals im Budget. Im Übergangsbereich zwischen Schule und dem Turnsaal, im alten Garderobenbereich, wird der neue zweistöckige Eingangsbereich inklusive barrierefreiem Liftsystem, sowie Lehrer- und Konferenzzimmer umgesetzt werden. Mit der Parkplatzverlegung an die Südostseite soll der verkehrsfreie Pausenhof verwirklicht werden. Ein nettes Detail am Rande: Die einzelnen Schulklassen werden nach den Künstlern des Nötscher Kreises benannt. So wird es Kolig-, Isepp-, Wiegle- und Mahringerklassen geben. Dadurch soll auch die bildnerische Verbindung zum Ort Nötsch mit seiner Kunstgeschichte bereits in der Volksschule hergestellt werden.

Spatenstich 
Zur Spatenstichfeier war neben Vertretern aus Gemeindepolitik, Bauwesen und Bildung auch Landtagspräsident Reinhold Rohr vor Ort. Mit den ersten Arbeiten wurde vor knapp einem Monat begonnen. Im Herbst 2017 soll der reguläre Schulbetrieb bereits anlaufen.

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Architekten Andrea und Herwig Ronacher, Landtagspräsident Reinhold Rohr, Bgm. Altersberger und Dir. Daniel Wohinz
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Hier wird der neue zweistöckige Eingangsbereich der Volksschule entstehen

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