Das Beruhigung-Konzept der Ostbucht: Keine Veranstaltungen im Europapark, südliche Ostbucht bleibt unberührt. 

Es war immer schon ein Gratwanderung und diese es auch in Zukunft sein: Großveranstaltungen in der Klagenfurter Ostbucht. Wochenlang nach einer Veranstaltung wie Kärnten Läuft oder dem Iron Man-Bewerb sind die Grünflächen stark in Mitleidenschaft gezogen. Zudem fühlt sich die Klagenfurter Bevölkerung ins Eck gedrängt. Der Zugang zu „ihrem Wohnzimmer“ der Ostbucht ist beschränkt möglich, während den Veranstaltungen ist es laut und Parke sind Mangelware- Die Stadt hat daher eine ARGE gegründet, die die ersten Ergebnisse zum neuen Beruhigungskonzept am 4. Oktober präsentiert hat. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, SR Jürgen Pfeiler, SR Markus Geiger, Erwin Dokter (Iron Man Austria), Michael Kummerer (Kärnten Läuft), Gerfried Zmölnig (IP-Media), Heinz Blechl (Abteilungsleiter Stadtgartenamt), Robert Piechl (Abteilungsleiter Stadtplanung) und Helmuth Micheler (Tourismusverband Klagenfurt) stellten die Ergebnisse und Umstellungen für die Ostbucht vor.

Zonen-Konzept
Die Ostbucht wird in drei Zonen unterteilt. Die erste Zone rund um die Schiffsanlegestelle wird beruhigt. Hier werden die nördlichen und südlichen Wiesen nicht mehr für Veranstaltungsinfrastrukur nutzbar. Nach Süden wird eine Distanz von rund 90 Metern bis zur Veranstaltungszone nicht genutzt. Die Veranstaltungsinfrastruktur wird auf die südlichen Abschnitte des Metnitzstrandwiese beschränkt.

Freizonen
Die südliche Ostbucht bleibt zur Gänze frei. Die Beach-Volleyball-Veranstaltung fand in diesem Bereich statt. „Auch wenn Hannes Jagerhofer die Veranstaltung im südlichen Bereich veranstalten wollen würde, müsste er ausweichen“, versichert Mathiaschitz. „Diese Zone ein sehr geschätzte Zone mit eine Art ,Gänse-Häufl-Idyllʻ ,wo alle Schichten zusammenfinden. Das soll auch in Zukunft so sein“, sagt Piechl. Der Europapark wurde auch als Ruhezone erklärt. Hier sollen auch in Zukunft keine großen Event stattfinden.

Veränderungen bei Veranstaltungen
Die Iron-Man-City wird von der nördlichen Metnitzstrandwiese auf den Strandbadparkplatz wandern. „Zieleinlauf bleibt wie gehabt am See. Somit bleibt unser weltweit einzigartiger Zieleinlauf bestehen“, sagt Erwin Dokter vom Iron-Man-Team. Auch der Zieleinlauf von Kärnten Läuft bleibt wie gehabt am See. Auf die Nutzung des nördlichen Bereichs der Metnitzstrandwiese wird verzichtet. Die Starnacht bleibt am gleichen Standort. „Wir werden mit rund 5.000 Besuchern auch gleich groß bleiben“, versichert Zmölnig von IP-Media. Die Starnacht will sich verstärkt auf die südliche Metnitzstrandwiese konzentrieren. An einer Verbesserungen, damit die so stark beanspruchte Grünfläche vom Metnitzstrandwiese weniger in Mitleidenschaft gezogen wird, wird noch gearbeitet.

So sehen die drei beruhigten Zonen in der Klagenfurter Ostbucht aus

© Stadtplanung Klagenfurt