Brigitte Bock ist Obfrau der Frauenbewegung Feldkirchen und Initiatorin des Feldkirchner Flohmarktes, den sie seit 28 Jahren mit Helferinnen organisiert.

Auch heuer wird am Freitag, dem 27. Juli im Rahmen der Sommereinkaufsnacht und am Samstag dem 28. Juli im alten Riederkaufhaus, in der Feldkirchner Bahnhofstraße sowie in der Bürgergasse der Feldkirchner Flohmarkt über die Bühne gehen. Seit 28 Jahren wird dieser von Brigitte Bock und Team vorbereitet, organisiert und durchgeführt.

Dinge die in Ordnung sind
„Die Räumlichkeiten im alten Riederkaufhaus (bestand von 1912 bis 2000), die uns von den Eigentümerinnen Alda und ihrer Tante Herta Rieder kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, platzen schon wieder aus allen Nähten“, informiert „Flohmarkt-Chefin“ Brigitte Bock und fährt fort, „viele FeldkirchnerInnen können wieder unserem Aufruf nachkommen und uns unzählige Flohmarktartikel zum Weiterverkauf überlassen. Wir nehmen aktuell bis zum Flohmarkt weiterhin alles an, was nicht kaputt ist.“

Unbürokratische Hilfe
Die Idee zum Flohmarkt hatte Brigitte Bock schon 1989, als Geld für von der Frauenbewegung gestaltete Umwelt-Info-Broschüren benötigt wurde. Für Bock, die in ihren 38 Berufsjahren als Ordinationsmitarbeiterin des Allgemeinmediziners Jonas, viel Not und Bedürftigkeit von sozial Schwächeren und älteren BürgerInnen erlebt hatte, war der Flohmarkt schon bald, eine adäquate Möglichkeit finanzielle Mittel für die Unterstützung solcher Personen zu lukrieren. Und so war es ganz logisch, dass der Flohmarkt weitergeführt wurde.

Ehrenamtlich
„Heute erledigt ein Team von 35 Damen der Frauenbewegung die Arbeiten. Es müssen Flohmarktartikel entgegengenommen, sortiert und in die Regale eingeschlichtet werden“, informiert Bock und erzählt weiter, „wir haben rund 15.000 Bücher, Geschirr, zwei Räume voller Damen- und Herrenbekleidung, Kinderspielzeug und Kinderbekleidung, Elektrogeräte und vieles mehr.“

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