Mit der neuen Serie „KLAGENFURTER Jungs“, die rechtzeitig zum Kärntner Derby erscheint, stellen wir in jeder Ausgabe einen Spieler des EC-KAC vor. Diesmal Patrick Harand.

Der 34-Jährige Patrick Harand, mit dem Lächeln in der Stimme, strahlt soviel positive Energie aus, dass man sofort mitgerissen wird. Patrick ist eindeutig derjenige, der die Jungs zusammenhält, den Jungen im Team ein Vorbild ist und gerne beratend zur Seite steht. „Am Anfang deiner Karriere musst du arbeiten und kämpfen, dann kannst du an den Feinheiten feilen und genau das versuche ich jetzt den Jungen weiter zu transportieren. Ich war einer der sich immer Tipps von älteren Spielern geholt hat. Jetzt bin ich einer dieser älteren Spieler“, so Harand. Noch besser zeigt sich seine Leaderrolle im Nachwuchsbereich der Rotjacken. Harand trainiert dort die Bambinis. „Es ist Wahnsinn wie viel einem Kinder zurückgeben. Durch die Kleinen lernt man erst wieder diese unbeschwerte Kinderfreude am Eishockey kennen. Das hilft mir auch in der Kampfmannschaft weiter“, so der Stürmer.

Nummer 16. Die 16 ist eine Familientradition der Harands. Bereits Vater Kurt, von dem der „Junior“ seinen Spitznamen hat spielte mit der 16 und auch Bruder Chris lief im 16er-Jersey auf. „Als wir zusammen in Wien gespielt haben, haben wir das ausdiskutiert. Chris hat mir die 16 überlassen und hat die 61 genommen“, schmunzelt der gebürtige Wiener. Den Spitznamen haben beide Harand-Brüder von Herbert Pöck. „Pöck hat mit meinem Vater zusammen gespielt und als ich ins Nationalteam gekommen bin, hat er mich unabsichtlich immer mit Kurtl angesprochen, das ist mir geblieben. Jetzt gibt es halt Kurtl 1, 2 und 3“, lacht Patrick.

Harter Denker. Harand beschreibt sich selbst als harten, taktisch disziplinierten und nachdenklichen Spieler. „Nachdenklich bin ich auch privat aber ein großer Genießer, sehr familiär, aber ein bisschen vergesslich.“ Motivieren tut sich der 34-Jährige vor jedem Spiel mit dem Song „Diggin’ my grave“ und nach der Partie hört er gerne Austropop „kommt drauf an ob wir gewinnen oder verlieren“, verrät er.

Bei den Rotjacken. Nach seiner aktiven Zeit träumt Harand von einer Trainerkarriere. „Ich will auf jeden Fall weiter mit Kindern arbeite, ob es dann irgendwann einmal für eine Kampfmannschaft reicht wird sich zeigen.“ Bevor es aber für Kurtl eine Trainerkarriere gibt träumt er noch von einigen Meistertiteln mit den Rotjacken. „Ich würde gerne noch weiter beim EC-KAC spielen, also gegen eine Vertragsverlängerung hätte ich absolut nichts“, lacht er. Privat hat Patrick noch einiges vor. „Eine Familie gründen natürlich. Ich bin verlobt, wann geheiratet wird, haben wir noch nicht entschieden.“ Vielleicht gibt’s ja bald eine doppelte „Vertragsunterzeichnung“, einmal beim EC-KAC und einmal am Standesamt – man darf gespannt sein. In der nächsten Ausgabe am 9./10. Jänner präsentieren wir David Fischer.

© Steinthaler/EC-KAC

Patrick Harand spielt mittlerweile seine siebte Saison bei den Rotjacken

Nächste Heimspiel:
28.12.2018 EC Panaceo VSV
4.1.2019 Graz 99ers
6.1.2019 Zagreb
8.1.2019 Zagreb
Ticketinfo: www. kac.at/de/tickets

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