Geboren in Deutschland hat Wilhelm Busch seine Kindheit in der Schweiz, England und in Österreich verbracht. Irgendwann möchte er aber ganz im Gailtal bleiben

Neun Jahre lebt Wilhelm schon in England bei seinem Vater und zeitweise bei seiner Mutter in Österreich. Aus der Schweiz hat er die Verbundenheit zur Natur mitgenommen, aus England die Sprache und in Österreich, genauer gesagt in Micheldorf im Gailtal, möchte er sich eines Tages sesshaft machen.

Aufgewachsen
„Ich bin in Deutschland geboren. Mit drei Jahren zogen wir in die Schweiz. Dort habe ich die Natur lieben und schätzen gelernt. Wir saßen kaum vor dem Fernseher, spielten immer draußen und kletterten auf Bäume. Diese Liebe habe ich behalten. Als ich sechs Jahre alt wurde, sind wir nach England gezogen, da gehe ich auch zur Schule. Ich habe mich hier gut eingelebt, aber seit meine Mutter in Österreich wohnt, verbringe ich die Ferien im Gailtal. Und das finde ich richtig gut. Ich liebe Kärnten und die Natur, aber vor allem die Menschen. Hier sind alle so freundlich und das Miteinander gefällt mir einfach“, erzählt Wilhelm.

Erfahrungen
Durch die verschiedenen Wohnorte konnte Wilhelm viel lernen. „Ich finde es gut, dass wir so viel unterwegs waren. Der Großteil meiner Familie lebt in Deutschland, meine Mutter in Österreich und mein Vater in England. Deswegen bin ich total flexibel und kann mir irgendwie aussuchen, wo ich hin möchte. Der Vorteil daran ist, dass ich schon einiges gesehen habe und mir einen Eindruck machen konnte. Wenn meine Mutter nicht im Gailtal leben würde, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dorthin zu ziehen. Jetzt aber weiß ich, dass ich dort leben möchte.

Orientierung
Wilhelm Busch ist dankbar für seine Möglichkeiten und hat eine klare Botschaft. „Ich denke, dass gerade junge Menschen mit offenen Augen hinaus gehen und sich umschauen sollten. Sie sollten reisen, andere Länder und Kulturen ansehen, sich einfach interessieren. Denn nur wenn man etwas gesehen hat, kann man wirklich entscheiden, was man will. Ideal ist vor allem, wenn man andere Sprachen lernt und es versteht, mit den verschiedenen Menschen umzugehen. Ich kann es nur empfehlen, sich auf neues einzulassen, denn es gibt so vieles, das wir noch nicht kennen“, schließt Wilhelm ab.

 

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