Philipp Hampel aus Velden wird unser Land 51 Tage lang ohne einen Cent in der Tasche bereisen. Seine Tour führt ihn auch durch das Lavanttal.

Am 11. Mai geht es los: An diesem Tag startet Philipp Hampel seine ganz persönliche „Tour de Austria“: „Von St. Egyden bei Velden geht es übers Lavanttal bis in die Steiermark und nach Wien. Von hier über den Donauradweg via Enns wieder zurück in die Steiermark und übers Pongau zur Großglockner Hochalpenstraße zurück nach Kärnten.“ Im Bezirk Wolfsberg wird Philipp voraussichtlich am 14. und 15. Mai verweilen. Die Heimkehr-Etappe von Villach nach Velden ist für den 1. Juli geplant. „Es wäre schön, wenn andere Leute die letzten Kilometer mitradeln. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr beim Wasenboden, Höhe Polizei.“

Ohne Geld und Essen
Hintergrund des Projektes ist ein soziales Experiment. „Ich reise gerne, ich bin sportlich und wollte eine Radtour der besonderen Art unternehmen. Als ich vor ein paar Monaten in Costa Rica war, hat sich diese Idee entwickelt: Ich fahre ohne Geld und ohne Essen in der Tasche durch Österreich und motiviere dabei Leute, das Projekt zu unterstützen.“ Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen auf das Projekt aufmerksam werden und sehen, dass es nicht immer etwas Großes braucht, um andere glücklich zu machen. „Ich will das Miteinander fördern.“

Schlafsack für den Notfall
Das heißt: Philipp hat teilweise bereits Schlafplätze, teilweise wird er diese erst vor Ort suchen. Im Lavanttal hatte er bereits Glück mit der Herbergssuche. Über die sozialen Medien haben sich bereits hilfsbereite Menschen gemeldet, die Philipp ihre eigenen vier Wände als Schlafplatz anboten. „Für den Notfall habe ich auch einen Schlafsack mit dabei“, lacht Philipp. In erster Linie kommuniziert er das Projekt über Facebook, Snapchat und Instagram (Typ Rad Tat).

Keine Sorgen
Angst vor möglichen Gefahren während der Solo-Reise hat der 23-Jährige keine: „Man muss offen bleiben und auf sein Gefühl und seine Menschenkenntnis vertrauen. Meist sind die Sorgen nur da, weil andere Leute einem das einreden. Ich bin auch schon per Autostopp durch Brasilien gefahren, da meinte auch jeder, dass ich spinne.“

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