Infrastruktur, Baulandmodell, Barrierefreiheit, Kultur. Die Gemeinde Neuhaus feiert heuer ihr 60-Jahr-Jubiläum, es herrscht reges Leben im Ort.

Zum 60. Geburtstag der Gemeinde Neuhaus wird im Mai ein Namensbuch zu den Neuhauser Ortsnamen präsentiert. „Als Ergänzung zur Chronik, die schon zum 50-Jahr-Jubiläum erschienen ist“, erklärt Bgm. Gerhard Visotschnig. Im Juni findet ein großes „Altneuhauser-Treffen“ statt. „Wir möchten ein großes Fest veranstalten, auch mit der Schlosskapelle Neuhaus und der Militärmusik. Der Plan ist, dass es alle zwei Jahre ein Altneuhauser-Treffen gibt.“

Weiterentwicklung
Die letzten Kanalarbeiten sind der Abschluss der wichtigen Infrastrukturmaßnahmen. Bgm. Visotschnig: „Damit verfügt die Gemeinde Neuhaus über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Für das Baulandmodell mit zehn Parzellen im Ort werden wir die Widmung beschließen, den Grund kaufen und verkaufen. Neuhaus ist ideal für Jungfamilien: Man hat eine hohe Lebensqualität, Kindergarten und Schule gleich vor der Haustüre, die Firmen Mahle und Bosch-Mahle mit Arbeitsplätzen sind nicht weit weg und obwohl es keine Verkehrsbelastung gibt, ist doch auch die Anbindung in die Städte sehr nahe.

Regional
Ein wichtiger Bestandteil für das Leben in einem Ort sind Gasthäuser und Kaufhaus: „Die Familie Glawischnig ist sehr bemüht, die regionale Einkaufsmöglichkeit zu erhalten und die Gasthäuser sind gesunde Familienbetriebe, die den Ort beleben“, freut sich der Bürgermeister. „Mit dem Jauntaler Had’n haben wir frühzeitig eine wichtige Initiative gestartet, die Neuhaus bekannter gemacht hat und Besucher bringt.“ Gemeindeamt und Sitzungssaal wurden vor kurzem barrierefrei gemacht, die Schule saniert. Der Umbau des Feuerwehrhauses folgt heuer. „Ein großes Glück für die Gemeinde, eine Besonderheit vom Bau und vom kulturellen Angebot her, ist das Museum Liaunig“, betont Visotschnig. Das Museum Liaunig feiert heuer sein Zehn-Jahr-Jubiläum.

Am Foto: Bgm. Gerhard Visotschnig mit den Gemeindemitarbeiterinnen Amtsleiterin Regina Wiedl, Eva Maria Logar und Rebecca Drug (v.l.)
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