In Feldkirchen ist man aktuell dabei die infrastrukturellen Weichen für eine nachhaltige, positive und langfristige Stadtentwicklung zu stellen. Stadtrat Herwig Röttl informiert.

Es ist nicht zu übersehen. Feldkirchen baut! Der große Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Ossiacher Straße und Gurktal Straße steht kurz vor seiner Fertigstellung. Dieses Straßenbauprojekt ist nur ein kleiner Teil des großen, generationenübergreifenden „Masterplan Stadterweiterung“, wie das größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadtgemeinde offiziell betitelt ist. Vorgedacht und begonnen wurde mit den ersten Planungsmaßnahmen bereits im Jahr 2013 mit dem örtlichen Entwicklungskonzept.

Neuer Stadtteil
Konkret wird in den nächsten Jahrzehnten ein ganzer Stadtteil neu entstehen. Eine Fläche von 20 ha (das entspricht einer Quadratfläche mit Seitenlänge von zwei Kilometern oder umgerechnet rund 28 Fußballfeldern) wird be-plant und bebaut. „Das Ganze wird sich abspielen in den Bereichen des „Planungsraums Waiern“ im Nordwesten der Ossiacher Straße B94 zwischen ÖAMTC, Bundesschulzentrum (BRG, HAK) bis hin zur Krankenhauszufahrt Waiern und dem „Zentrumsnahen Planungsraum“, im südöstlichen Bereich der B94, zwischen Dulle Areal und der Ossiacher Straße“, informiert der zuständige Referent und Stadtrat Herwig Röttl.

Neue Wohnareale
Die Menschen ziehen der Arbeit nach – die Stadtgemeinde schafft daher schon heute neuen Raum für Arbeitsplätze und Wohnungen“, unterstreicht Stadtrat Röttl und fährt fort, „diese gewidmeten 20 ha Fläche werden für Handel-, Gewerbe- und Wohnraum genützt werden. Im Bereich beim Bundesschulzentrum sollen Wohnbauprojekte umgesetzt werden. Es sollen hier von den privaten Grundbesitzern Reihenhaussiedlungen und Mehrparteienhäuser errichtet werden. Somit wird neuer Wohnraum für rund 400 bis 500 Menschen geschaffen. Diese Wohnbereiche werden durch einen eigenen „Grünwall“ von den Handels- und Gewerbebereichen abgetrennt sein“.

Handel und Gewerbe
Entlang (Richtung St. Ulrich) und innerhalb (Dulle Bereich) der
der Ossiacher Straße befindet sich das Handels- und Gewerbegebiet. Hier sollen sich Gewerbe- und Handelsunternehmen ansiedeln. „Betonen möchte ich auch, dass diese Handelsbetriebe nicht innenstadtrelevant sein werden, d.h. die Innenstadtbetriebe nicht tangieren“, betont StR Röttl und berichtet weiter, „auch ein kleiner Lebensmittelmarkt wird in diesem Bereich entstehen und natürlich ist auch für die digitale Infrastruktur mit verlegtem Breitbandinternet gesorgt“.

Straßenbau
An den „Lebensadern“ wird aktuell gebaut. Neben den abgeschlossenen Straßenbauprojekten werden die Hauptzufahrtstraße, ausgehend vom Kreisverkehr Milesi bis zum Bundesschulzentrum, sowie ein Anbinder, ausgehend von der Kreuzung ÖAMTC bis zur Krankenhauszufahrt Waiern umgesetzt“, schließt StR Röttl.

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