Wegen zahlreicher umgestürzter Bäume ab Kehre 5 ist die Villacher Alpenstraße seit den frühen Morgenstunden gesperrt. Bis hinauf zur Rosstratte bot sich beim Lokalaugenschein ein verheerendes Bild. 

Der Winterdienst des Villacher Wirtschaftshofes hatte sofort Alarm geschlagen, als er Dienstagmorgen auf die ersten umgestürzten Bäume auf der Dobratsch-Alpenstraße traf. Bürgermeister Günther Albel: „Aus Sicherheitsgründen haben wir die Straße in den Naturpark bereits an der Mautstation sofort geschlossen.“ Der nächtliche Föhnsturm, der mit mehr als 100 Stundenkilometern über den Dobratsch gefegt ist und auch den ganzen Dienstag über nicht nachlassen soll, hat erhebliche Forstschäden im Bereich der Alpenstraße angerichtet. „Ab der Kehre 5 bis hinauf zur Rosstratte liegen etliche umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn“, schildert Bürgermeister Günter nach dem Lokalaugenschein am Dienstagvormittag. „Und an vielen Stellen ist es laut Forstfachleuten aus Sicherheitsgründen noch gar nicht möglich, die Bäume zu entfernen. Es besteht ein zu großes Sicherheitsrisiko für die Arbeiter.“

Neuerliche Prüfung. Am Mittwochmorgen soll dann erneut eine Kommission die Situation vor Ort prüfen und entscheiden, wann die Aufräumarbeiten abgeschlossen werden können und das Befahren der Straße wieder unbedenklich möglich ist. Der Wind soll morgen auf Nordwest drehen und die Situation deutlich entspannen.

Die Villacher Alpenstraße ist derzeit gesperrt

© Fotos: Stadt Villach