Zum ersten Mal ist die Finkensteinerin Sarah Preiml in diesem Jahr Botschafterin in Sachen „Weihnachten im Schuhkarton“. Das soziale Engagement liegt in der Familie.

Seit 16 Jahren ist Preimls Mutter die offizielle Sammelstelle in Feldkirchen, heuer tritt Tochter Sarah (rechts im Bild) in die familiären Fußstapfen. „Ich bin damit groß geworden und sehr behütet mit vier Geschwistern aufgewachsen. Ich bewundere meine Mama sehr, dass sie trotz des Trubels mit fünf Kindern noch die Liebe und Geduld hatte, sich jedes Jahr mit voller Hingabe diesen Kindern und deren Schuhkartons zu widmen. Nun bin ich selber Mama und jedes Leid an Kindern dieser Welt geht mir sehr nahe, deshalb hab ich beschlossen, nun selber tatkräftig mitzuwirken.“

Osteuropa. Die Aktion findet insgesamt bereits zum 23. Mal statt, bisher konnte weltweit rund 157 Millionen Kindern ein Karton überreicht werden. Die Zielländer sind in Osteuropa, für die Aktion wird ein Karton mit einer Mischung aus Spiel-, Mal- oder Schulsachen sowie ein paar Süßigkeiten gefüllt. Zusammen mit 8 Euro, für die Durchführung der Gesamtaktion, wird dieser Karton bis 15. November bei einer Sammelstelle abgegeben – etwa bei Sarah Preiml in Finkenstein. Preiml: „Seit heuer bin ich eine solche offizielle Annahmestelle. Das bedeutet, dass ich die fertigen Kartons annehme, grob kontrolliere und dann an meine Mama weitergebe, die sie endgültig in die großen Transportkartons packt.“

Weihnachten. In Kärnten wurden im vergangenen Jahr mehr als 2000 Schuhkartons gesammelt. Preiml: „Es werden jedes Jahr mehr. Dadurch, dass ich jetzt in Finkenstein wohne und hier die Sammelstelle habe, hoffe ich nun auch, dass wir in dieser Gegend die Menschen begeistern können, ein Kind in Not in der Weihnachtszeit glücklich zu machen. Zusammen mit der Geschichte von Weihnachten, die den Kinder nähergebracht wird, ist es einfach etwas ganz Besonderes und lässt die Kinder vielleicht für kurze Zeit das Elend, die Kälte oder den Krieg vergessen.“ Aktuell befindet sich die 26-jährige gelernte Friseurin in Karenz. Die weitere berufliche Laufbahn soll ebenso in die soziale Richtung gehen. „Ich möchte aber auch in Zukunft unbedingt im sozialen Bereich arbeiten, Erfahrungen sammeln konnte ich bereits beim Roten Kreuz, wo ich auch im Herbst eine Ausbildung zur Integrationsbegleiterin machen möchte.“ Infos zur Aktion: weihnachten-im-schuhkarton.at

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