Der dreijährige Jakob Hatz aus Kleinedling liebt es, zu modeln. Jetzt ist sein Gesicht als Teil einer Werbekampagne sogar in Imagekatalogen und der Onlinewerbung der Stadt Wels zu sehen.

Wenn Jakob Hatz fotografiert wird, ist das für ihn der größte Spaß überhaupt. „Wenn der Fotograf aufhört zu shooten, möchte Jakob immer weitermachen“, sagt seine Mutter Angela Dinauer. „Für ihn ist auch wiederholtes Umziehen kein Problem. Man merkt einfach, dass er Spaß dabei hat.“ Für sein noch junges Alter hat Jakob schon einiges an Modelerfahrung gesammelt. „Die Idee, mit Jakob zu Modelshootings zu gehen, kam eigentlich gar nicht von mir“, so Angela. „Ich habe bei verschiedenen heimischen Fotografen Bilder von ihm machen lassen. Sie haben mich auf die Idee gebracht, ihn bei einer Modelagentur anzumelden.“ Auf diese Weise kamen auch die allerersten Aufträge zustande, unter anderem als Model für Hofer. In Prospekten der Lebensmittelkette war Jakob als begeisterter Kindergrieß-Esser und Softshell-Anzugträger zu sehen.

Natürliche Ausstrahlung
Sein letztes Shooting hatte Jakob in Wels. Auftraggeber war die Wels Marketing & Touristik GmbH, die im Zuge eines Neuaufbaus der Marke Wels neben einem neuen Logo auch eine neue Bildsprache konzipiert hatte. „Wir haben dafür sieben Tage lang mit verschiedenen Models in ganz Wels fotografiert“, gibt Projektleiter Rainer Hülsmann zu Protokoll. „Da wir Wels als junge, pulsierende Stadt darstellen wollten, brauchten wir Models, die sich dafür eignen.“ Die Welser Agentur M2Modelmanagement überbrachten den Projektverantwortlichen verschiedene Vorschläge, darunter auch das Portfolio von Jakob Hatz. „Er hat eine gute Ausstrahlung und kommt einfach natürlich rüber“, sagt Hülsmann. „Auf die Natürlichkeit der Fotos haben wir sehr viel Wert gelegt.“

40 Locations
Professionell in Szene gesetzt wurden die Models vom Linzer Fotografen Robert Gortana. 40 sinnbildhafte Locations wurden dafür aufgesucht, darunter das Traunufer, die Fachhochschule, die Freiwillige Feuerwehr und die Burg Wels. „Der Ablauf war absolut professionell“, erinnert sich Jakobs Mutter Angela. Insgesamt entstanden in dieser Woche über 1.000 Fotos. Auf vielen davon ist der junge Lavanttaler als „Sohn“ einer jungen Familie zu sehen, die sich in Wels sichtlich wohlfühlt. Die Fotos werden während der nächsten Jahre beispielsweise in Katalogen, auf der Website oder bei Veranstaltungen verwendet, um das Lebensgefühl der Marke Wels nach außen zu transportieren.

Alles mit Maß und Ziel
Mutter Angela will die Modelkarriere ihres Sohnes auch weiterhin verfolgen – allerdings nicht um jeden Preis. „Ich achte darauf, dass das nicht überhand nimmt und dass Jakob Spaß daran hat. Ich mache zum Beispiel keine allzu weiten Anreisen.“ Auch Geld verdient sie damit nicht. „Man bekommt eigentlich nicht mehr als eine Aufwandsentschädigung. Das ist mir aber egal, weil ich mich am allermeisten über die schönen Fotos freue.“ Sehr gerne würde sie ihren Sohn einmal in einem Katalog einer großen Modekette sehen. Und was sagt Papa Reinhold Hatz dazu? „Der ist natürlich auch stolz, aber mit dem Modeln hat er nicht so viel am Hut“, lacht Angela.

Auf der Traunbrücke
Auch für den KLAGENFURTER fungierte Jakob bereits als Covermodel

Ein Besuch bei der Feuerwehr von Wels stand für Jakob am Shootingplan

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