Unter das Motto „Lehrgendär“ stellen die KÄRNTNER REGIONALMEDIEN ihre Ausgaben 2018. Erfahren Sie alles rund um das Thema Lehre. Friseurlehrling Gregor Kohlweg ist im April beim Landeslehrlingswettbewerb in Klagenfurt mit dabei.

Um die vielfältigen Möglichkeiten rund um das Thema Lehre in den Mittelpunkt zu rücken, rufen die KÄRNTNER REGIONALMEDIEN das Jahr 2018 zum „Jahr der Lehre“ aus. Unter dem Motto „Lehrgendär – die Serie zum Lehrlingsland Kärnten“ stellen wir in Kooperation mit dem Land Kärnten ab sofort in jeder Ausgabe regionale Lehrbetriebe, Lehrlinge, Job- und Weiterbildungsmöglichkeiten etc. vor.

Gute Ausbildung als Basis
Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser: „Schon jetzt und noch mehr in der Zukunft, werden von den Betrieben in unserem Land gut ausgebildete Fachkräfte gesucht. Das heißt, dass neben und nach Matura- und Universitätsabschlüssen ganz besonders junge Menschen mit Facharbeiter-Expertise besonders gute Chancen haben, auf dem Arbeitsmarkt sich selbst zu verwirklichen, Träume zu realisieren und gut entlohnt zu werden.“ WK-Präsident Jürgen Mandl: „Die Lehre steht für Wissensvermittlung auf höchstem Niveau. Man schafft sehr früh den Berufseinstieg, sammelt Erfahrung und kann sich in seiner Branche etablieren.“ Neben einer klassischen Lehre, soll in Zukunft verstärkt auf die Lehre mit Matura und die Lehre nach der Matura gesetzt werden.

Jungtalent aus der Tiebelstadt
Einer dieser ebenso talentierten und ambitionierten Lehrlinge ist der 17jährige Tiebelstädter Gregor Kohlweg, der aktuell sein zweites Lehrjahr im Feldkirchner Friseurstudio Schnittraum absolviert. Seine mit seinen Leistungen und seiner Einstellung hoch zufriedene Ausbildnerin ist „Schnittraum“-Chefin und Geschäftsführerin Tamara Schindler. „Bei mir war die Berufswahl eher zufällig“, berichtet Gregor Kohlweg: Bei einem Friseurbesuch kam man ins Gespräch, ein Schnuppertermin wurde vereinbart – und dann hat es einfach gepasst! Was Gregor an seinem Lehrberuf besonders schätzt, ist dass man seine Kreativität voll ausleben kann, dass man jeden Tag neue Leute kennenlernt und immer wieder gute Gespräche führen kann.

Teilnahme an Bewerben
Nach der anstehenden Zwischenprüfung ist Gregors nächstes Ziel beim Landeslehrlingswettbewerb, der heuer am April im Rahmen der Messe Klagenfurt stattfindet, gut abzuschneiden. „Ich möchte mich dabei möglichst gut präsentieren und zeigen was ich drauf habe“, unterstreicht Gregor seine Ambitionen und erläutert weiter, „ein gutes Abschneiden beim Landesbewerb ist ja auch Voraussetzung für die Teilnahme an bundesweiten Bewerben“.

EuroSkills
Ein Ziel könnte auch die Teilnahme bei den Europameisterschaften der Lehrlinge, die 2020 erstmals in Österreich (Graz) ausgetragen werden, sein. Erstmals überhaupt finden diese Europameisterschaften der Lehrlinge, EuroSkills genannt, in Österreich statt. 500 Teilnehmer aus ganz Europa werden dabei um die zu vergebenen Titel in den jeweiligen Kategorien ringen. Rund 100.000 Besucher werden bei diesem Großevent erwartet. In der Gesamtwertung bei den Europameisterschaften der Lehrlinge, lag Österreich bei den letzten Bewerben immer an erster Stelle.

Meldet euch
Jedoch: Bei der letzten Lehrlings-EM 2016 war nur ein Vertreter aus Kärnten dabei. Zwei Jahre davor überhaupt keiner. Das soll sich 2020 ändern. Mit der Kampagne „Wanted“ sucht die Talenteakademie noch nach Teilnehmern. Christof Doboczky, der Leiter der Talenteakademie: „Was die EuroSkills-Teilnahme anbelangt, ist Kärnten unterrepräsentiert. Nicht weil wir kein Potenzial haben, sondern viele Leute die Lehrlings-Europameisterschaften gar nicht kennen.“ Teilnehmen können Lehrlinge im Alter zwischen dem 18. und 23. Lebensjahr. Man kann auch bereits ausgelernt sein. Die endgültige Qualifikation für die EuroSkills steigt im November 2018 bei den Staatsmeisterschaften in Salzburg. Nähere Informationen gerne unter: www.talenteakademie.at

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