Michael Grabner, einer der beiden Villacher NHL-Stars, läuft ab nächster Saison bekanntlich für die Arizona Coyotes in Glendale auf. Der Hauptgrund: Arizona ist ein Familienparadies, perfekt für die zwei Kinder und Grabners Frau Heather.

Aktuell ist es für Michi Grabner stressig: „Es rufen viele Leute an, wir müssen uns auch schon um den Umzug von New York nach Arizona kümmern“, so der NHL-Spieler im DRAUSTÄDTER-Interview. Unter anderem geht es darum ein Haus in Scottsdale zu finden. Grabner: „Scottsdale liegt gleich in der Nähe von Glendale, wo sich die Heimstätte der Arizona Coyotes befindet. In Scottsdale wohnen viele Spieler, es ist eine ruhige Gegend.“

Familie als Hauptgrund
Das Management der Coyotes fragte immer wieder bei Grabner an. „Sie haben sich einfach am meisten um mich gekümmert“, erzählt Michi. Grabner hatte auch einige Angebote aus Kanada, schlug diese jedoch aus.  „Ich kenne Arizona natürlich von den Auswärtsspielen. Meistens sind wir da schon zwei Tage vor dem Spiel runtergeflogen. Dort gibt es ein lockeres, ruhiges Leben. Ganz im Gegensatz zu New York. Nichts gegen den Big Apple, aber es war Zeit für eine Veränderung.“ Sohn Aiden kommt in die zweite Klasse, Töchterchen Olivia in die Vorschule. „Sie haben dort die Ruhe, die sie brauchen. Auch für Heather (Grabners Frau, Anm.) gibt es einen Direktflug heim zu ihren Großeltern nach Spokane, der nur eineinhalb Stunden dauert. Wenn wir lange auf Reisen sind, kann sie mit den Kindern schnell heimfliegen.“

Playoffs als Ziel
„Grundsätzlich wollen natürlich alle Teams die Playoffs erreichen“, erzählt Grabner. „Nur, wenn man einmal in der NHL gespielt hat, weiß man, wie schwer das ist. Arizona verfügt über einen guten, jungen Kader, da ist einiges möglich.“ Den Superstar, den Schweden Oliver Ekman-Larsson, kennt Grabner nur von den Partien gegeneinander. Noch von seiner Zeit bei den New York Rangers kennt er den finnischen Goalie Antti Raanta und Center Derek Stepan. „Stepan hat mich sofort nach Bekanntwerden des Deals angerufen, mir alles über Arizona erzählt und mir bestätigt, dass es ein Paradies für Familien ist. Ähnlich wie Florida ziehen auch sehr viele Leute zu ihrer Pension extra nach Arizona.“ Das Klima gefällt einem schmunzelnden Grabner auch: „Im letzten Jahr gab es nur drei Tage Regen. Der kälteste Tag hatte um die fünf Grad, das war aber glaub ich in der Nacht.“

Mitte August in die USA
Für Grabner geht es Mitte August zuerst nach New York und dann nach Arizona. „Grundsätzlich haben wir uns eigentlich gedacht, dass wir heuer sogar vor dem Kirchtag rüber fliegen, eben wegen dem ganzen Umzugsstress. Das geht aber sowieso nicht, da ich am 10. August in Deutschland bei einer Hochzeit meines Cousins eingeladen bin. Wir schauen jetzt einfach, dass wir so viel wie möglich an Umzugsarbeiten schon jetzt, von Villach aus, schaffen.“ Dann gehen sich auch noch ein paar Eiseinheiten mit „seinem“ VSV aus.

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