Mit Unterbrechungen besteht der traditionsreiche Verein seit 1931. Seit einiger Zeit wird ein neuer „Chef“ gesucht, das traditionelle Wiesensingen am 10. August findet aber trotzdem statt.

Das erste Wiesensingen ging 1998 über die Bühne. „Bis 2012 gab es dann in zweijährigem Abstand die Steinbruchkonzerte im Huss-Steinbruch am Kathreinberg. Sie fanden immer am Freitag vor dem Villacher Kirchtag statt und waren mit 800 Besuchern und mehr legendär. Die behördlichen Auflagen stiegen mit den Jahren aber so sehr, dass wir dann damit aufhörten“, erzählt Obmann Martin Satlow. Überlegungen, was es anstelle des Steinbruchkonzertes geben könnte, gab es bald – so entstand die Idee des „Wiesensingens“ bei der katholischen Kirche in St. Egyden. Satlow: „2015 fand zum traditionellen Termin dieses Singen das 1. Mal statt, und zwar bei herrlichem Wetter. 2016 sollte das 2. Wiesensingen sein, doch da bereits ohne Chorleiter, seitdem sind wir auf der Suche. Seit Jänner 2017 hilft Ferdinand Kullnig vom MGV Maria Elend als Chorleiter bei uns aus und er traut sich das Wiesensingen mit uns zu. Vielen Dank für sein Engagement!“

Sänger gesucht. Satlow selbst ist im Feber 2008 zum MGV St. Egyden gekommen und singt im 1. Tenor. 2013 war für den Chor eine schwierige Zeit. „Im Jänner legte der langjährige Obmann Silvio Jeroutschitsch seine Funktion zurück und trat aus dem MGV aus. Ich erklärte mich bereit, den Obmann zu machen, denn es gab auch Stimmen, den Chor aufzulösen, das wollte ich verhindern“, so Satlow. Derzeit hat der MGV zehn Mitglieder, es werden aber Sänger in allen Stimmen gesucht. Gesungen werden hauptsächlich Kärntnerlieder, auch ein paar slowenische und deutsche Volkslieder und Messen. Satlow: „Wir singen bei Geburtstagen, Hochzeiten, Begräbnissen, wirken mit, wenn andere Chöre uns fragen. Verschiedene „Highlights“ gab es immer wieder bei diversen Anlässen, etwa während der Villacher Brauchtumswoche oder beim Festival der Chöre.“ Geprobt wird einmal in der Woche in einem Raum der VS St. Egyden, meist freitags.

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