Mit geringen Mitteln kann man viel bewirken. Davon zeugen zahlreiche umgesetzte Projekte im Rahmen der Orts- und Regionalentwicklung. Deshalb hat das Land Kärnten 2018 erstmals eine Kleinprojekteförderung ins Leben gerufen. Heuer stehen wieder 200.000 Euro für Ihre Ideen zur Verfügung!

Täglich werden in unserem Land tolle Ideen geboren, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden – egal ob in Gemeinden, Schulen, Verbänden, Vereinen, Dorf- und Arbeitsgemeinschaften. Leider fehlt es oft an den finanziellen Mitteln, um diese Ideen auch zu realisieren. Um dort Unterstützung zu leisten, wo andere Fördermöglichkeiten nicht greifen, hat das Land Kärnten im vergangenen Jahr zum ersten Mal den so genannten Kleinprojektefonds eingerichtet. Der ist auf ein so positives Echo gestoßen, dass diese unkomplizierte Förderung fortgesetzt wird. Was aber kann man sich unter einem Kleinprojekt eigentlich vorstellen?

Englisch macht Schule
An der Volksschule St. Stefan wollen Direktorin Silvia Martinz, Native Speakerin Siobhan Kienzl und die Erwachsenenbildnerin Patricia Radl-Rebernig in Zusammenarbeit mit örtlichen Bildungseinrichtungen die englische Sprache unters Volk bringen. „Wir sind seit jeher eine Englisch-Schwerpunktschule. Nun ist es unser Ziel, allen Generationen, vom Kindergartenalter bis hin zu den Großeltern, die Freude an der englischen Sprache zu vermitteln“, freut sich Martinz. Geplant ist etwa ein kostenloser monatlicher Kursnachmittag in der Schule, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. „Wir wollen ein offenes Bildungshaus für alle sein und auch Wirtschaftstreibende, Kindergarten, NMS, bfi, die Pfarre und Pensionisten mit an Bord holen. Davon profitieren alle!“

So geht’s
Wenn Sie ein solches Projekt umsetzen und damit ihren Heimatort stärken möchten, melden Sie sich einfach bei den zuständigen Mitarbeitern der Unterabteilung Orts- und Regionalentwicklung. Förderwürdig sind in sich abgeschlossene Aktivitäten und Projekte bis zu 20.000 Euro Bruttogesamtkosten, bei denen Ehrenamtlichkeit sowie die Eigeninitiative
der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund stehen und die der Gemeinschaft vor Ort nachhaltig dienen. Förderwerber können sowohl Vereine, Verbände, Dorf- und Arbeitsgemeinschaften als auch Schulen und Gemeinden sein.

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