Mit geringen Mitteln kann man viel bewirken. Davon zeugen zahlreiche umgesetzte Projekte im Rahmen der Orts- und Regionalentwicklung. Deshalb hat das Land Kärnten 2018 erstmals eine Kleinprojekteförderung ins Leben gerufen. Heuer stehen wieder 200.000 Euro für Ihre Ideen zur Verfügung!

Täglich werden in unserem Land tolle Ideen geboren, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden – egal ob in Gemeinden, Schulen, Verbänden, Vereinen, Dorf- und Arbeitsgemeinschaften. Leider fehlt es oft an den finanziellen Mitteln, um diese Ideen auch zu realisieren. Um dort Unterstützung zu leisten, wo andere Fördermöglichkeiten nicht greifen, hat das Land Kärnten im vergangenen Jahr zum ersten Mal den so genannten Kleinprojektefonds eingerichtet. Der ist auf ein so positives Echo gestoßen, dass diese unkomplizierte Förderung fortgesetzt wird. Was aber kann man sich unter einem Kleinprojekt eigentlich vorstellen?

Wald trifft Kunst
Ein gutes Buch auf einem idyllischen gelegenen Wald-Bankerl mitten in unberührter Natur zu genießen – das ist unter anderem Ziel des von Projektträgerin Dr. Elisabeth Sickl in der Gemeinde Albeck initiierten und eingereichten Projektes „Wald trifft Kunst. Dabei sollen die Verschönerung des Landschaftsbildes verbunden mit unmittelbarer Kunstvermittlung sowie die Schaffung eines Naherholungsbereiches im Mittelpunkt stehen. In Fortsetzung des Spazierweges Sirnitz-Albeck soll hier im unmittelbar unter dem Schloss Albeck gelegenen Waldstück ein Gehweg mit Beleuchtung, Sitzbänken und Literaturstationen sowie Kunstwerken entstehen. Zusätzlich wird das Ziel verfolgt, kulturelle Werte in Form von Texten und Kunstwerken an die Allgemeinheit heranzutragen und erlebenswerten Naherholungsbereich zu schaffen.

So geht’s
Wenn Sie ein solches Projekt umsetzen und damit ihren Heimatort stärken möchten, melden Sie sich einfach bei den zuständigen Mitarbeitern der Unterabteilung Orts- und Regionalentwicklung. Förderwürdig sind in sich abgeschlossene Aktivitäten und Projekte bis zu 20.000 Euro Bruttogesamtkosten, bei denen Ehrenamtlichkeit sowie die Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund stehen und die der Gemeinschaft vor Ort nachhaltig dienen. Förderwerber können so- wohl Vereine, Verbände, Dorf- und Arbeitsgemeinschaften als auch Schulen und Gemeinden sein.

© KRM

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