EU-gefördertes Projekt sieht Freilegung von Mauerresten der Ruine sowie eine Neuinszenierung des Burgenwanderweges vor.

Was geplant ist: Die Freilegung der Mauerreste beider Anlagen sowie die Rodung der umliegenden Bäume bei der Ruine, die näher zur Marktgmeinde liegt. Pichler: „Man wird die Mauern vom Tal aus sehen können.“ Netter Nebeneffekt: „Durch die Rodung der Bäume vor besagter Anlage, bekommen wir am Marktplatz rund eine Stunde mehr Sonnenlicht.“ Die zweite Ruine, die sich wenige hundert Meter versetzt zur ersten befindet, wird weiterhin vom Wald umschlungen sein, „die Grundmauern legen wir jedoch auch hier frei“, erklärt Pichler. Alles in allem werden 50.000 Quadratmeter gerodet. 30.000 Quadratmeter bei der ersten Ruine und 20.000 bei der zweiten. Die Schlägerung der Bäume wird von den Bundesforsten übernommen. Eine Übereinkunft besteht bereits.

Burgenwanderweg
Ebenso im Budget verankert wird die Revitalisierung des Burgenwanderweges sein. Dieser wurde bereits vor mehreren Jahrzehnten umgesetzt. Nun besteht im Rahmen der Mauerfreilegungen die Möglichkeit einer Adaptierung. Der Wanderweg wird dem Kreuzweg entlang zur ersten Ruine und dann hinauf zur zweiten Ruine und wieder retour führen. In Sachsenburg erhofft man sich viel vom Projekt: „Wir haben viele Touristen. Wenn sie die Mauern sehen, gehen sie hinauf und schauen sich das an“, so der Ortschef. In weiterer Folge soll das Projekt eine Umwegrentabilität für die lokale Wirtschaft (Gastronomie) bringen. Da Budget beträgt 150.000 Euro. Die Hälfte ist gefördert.

© großes Foto: KRM

Bürgermeister Wilfried Pichler mit LAG-Manager Gunther Marwieser und einem Stich der Burganlage um das Jahr 1688

So sollen die zwei Anlagen anno dazumal ausgeschaut haben