Ab 2019 wird Infineon am Standort Villach Mega-Investitionen in der Höhe von insgesamt 1,6 Milliarden Euro tätigen.

Der Schwerpunkt der Investitionen wird laut dem Vorstandsvorsitzenden Reinhard Ploss im Bereich Leistungshalbleiter liegen. Villach hat hier bereits ein langjähriges Know-how. Langfristig erhofft sich Infineon dadurch eine Steigerung des Umsatzes um 1,8 Milliarden Euro.Mehrere Standorte standen zur Auswahl, für Villach hat man sich aufgrund der Historie des Standortes entschieden. Eine eigene Fertigungshalle wird entstehen. Vorstandsvorsitzende Sabina Herlitschka:„Der Standort Villach ist damit auf viele Jahrzehnte gesichert.“ Bundeskanzler Sebastian Kurz: „Eine historische Investition für Österreich. Es ist nicht selbstverständlich, dass das bei uns realisiert wird.“ Konkret geht es um die Produktion von sogenannten „300-Millimeter-Dünnwafern“. Diese Technologie findet man etwa in Kühlschränken, Computern, Autos, aber auch in Industrieanlagen.

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