Adäquate Kommunikation mit dem Patienten ist das Um und Auf, um die bestmögliche Behandlung erzielen zu können. Im LKH Wolfsberg wird diese forciert.

Seit Jahren werden im LKH Wolfsberg Fortbildungen zum Thema Kommunikation angeboten. Sie dienen dazu, den Mitarbeitern kommunikationstechnische Werkzeuge in die Hand zu geben, um in schwierigen Situationen korrekt und patientenfreundlich zu agieren. „Notfälle oder die Vermittlung von Diagnosen schwerwiegender Erkrankungen stehen beispielhaft für Szenarien, welche die Mitarbeiter vor Herausforderungen stellen“, sagt Nicole Waldmann, Leiterin der Abteilung Organisationsentwicklung, Qualitäts- und Risikomanagement im LKH Wolfsberg. Dabei stellen sich Fragen wie: Was muss das medizinische Team über den Patienten wissen, um effektiv behandeln zu können? Wie kann man am verständlichsten aufklären? Zusätzlich zu den hausinternen Fortbildungen startet die KABEG im Herbst eine breit angelegte Fortbildungsreihe für alle Mitarbeiter mit dem Schwerpunktthema Kommunikation mit Patienten.

Infomappe
Aktuell ist man im LKH Wolfsberg mit der Überarbeitung und Vereinheitlichung der Patienteninformationsmappe beschäftigt. Sie dient dazu, dem Patienten schon bei der Aufnahme wesentliche und gesetzlich vorgeschriebene Informationen in verständlicher Form näher zu bringen. „Bisher hatte jede Abteilung eine eigene Mappe bzw. Infoblätter“, so Waldmann. „Nun erstellen wir eine einheitliche Mappe für das ganze Haus, damit sichergestellt ist, dass alle Informationen zum Patienten kommen.

Multilingual
Auch die Kommunikation mit Patienten aus dem Ausland ist bestens organisiert. „Wir verfügen über eine Liste mit Dolmetschern für 25 Sprachen. Darüber hinaus liegen wesentliche Dokumente wie zB Aufklärungsbögen in mehreren Sprachen vor.“, erklärt Waldmann.

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