Baustart des 197.000-Euro Projekts: Herbst 2017. Das neue Bauwerk wird zahlreiche Funktionen erfüllen.

Die LFS St. Andrä errichtet eine neue Maschinenhalle, die einerseits als Unterstellfläche für landwirtschaftliche Maschinen dient, andererseits aber auch für den Unterricht verwendet wird, beispielsweise, um Einstellarbeiten bei den Maschinen durchzuführen. Gebraucht wird auch eine Lagermöglichkeit für die in Fertigung befindlichen Landtechnik-Projekte, die die Schüler im Unterricht herstellen. Auch der Waldwirtschaftsunterricht kann künftig im Trockenen durchgeführt werden, denn die Schüler müssen ihre Übungen mit der Motorsäge nun nicht mehr bei jeder Witterung im Freien absolvieren. Ebenso wird die neue Halle als Unterstand für Tiere verwendet werden, die für kurze Zeit in der Schule gehalten werden, um sie im Unterricht für Tierbeurteilungen, Referate, die Vorbereitung bei Tierschauen einzusetzen. Kostenpunkt: 197.000 Euro.

78.000 Euro Förderung
Anlässlich der Schulabschlussfeier und der Facharbeiterbriefverleihung überbrachte LR Christian Benger persönlich die Förderzusage des Agrarreferates für das Projekt im Ausmaß von 78.000 Euro. „Unsere landwirtschaftlichen Fachschulen zeichnen sich durch einen hohen Praxisanteil im Unterricht aus. Sie bilden junge Menschen für den Fortbestand der flächendeckenden Landwirtschaft in Kärnten aus und sichern damit sie wirtschaftlichen Strukturen im ländlichen Raum“, sagt heute LR Christian Benger. Die Landwirtschaftliche Fachschule St. Andrä ist spezialisiert auf die Fachbereiche Waldwirtschaft, Landwirtschaft, Landtechnik, Direktvermarktung und Holztechnik. Weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt ist der praxisorientierte Unterricht. Ebenso bekannt ist die Agrarwoche, die jedes Jahr in St. Andrä stattfindet. Der Schule ist auch ein Internat angeschlossen.

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