Gerald Bistrow ist seit seinem neunten Lebensjahr aktiver Musiker und auch heute noch für verschiedenste Formationen im Einsatz.

Musik ist eine sehr emotionale Sache: Sie beruhigt, macht melancholisch oder verhilft uns zu guter Laune. Einer, der die „Faszination Musik“ seit nunmehr 54 Jahren lebt, ist der Feldkirchner Gerald Bistrow, in dessen Leben der „gute Ton“ immer schon eine wesentliche Rolle spielte.

Erste Schritte
Seine musikalische Karriere begann der Vollblutmusiker im Alter von neun Jahren bei der Trachtenkapelle Liebenfels. Dort lernte er das Spielen der S-Trompete, bevor er dann nach einem halben Jahr zum Tenorhorn wechselte. „Zu dieser Zeit kam der Kapellmeister noch ins Haus, um mir Unterricht zu geben“, erzählt Bistrow.

Hauptberuf Musiker
Zwei Jahre verbrachte der Tonkünstler auch bei der Militärmusik und erlernte am Konservatorium Bariton und Posaune, nahm aber dann seinen Beruf als Tischler wieder auf. Sehr schnell merkte Gerald Bistrow jedoch, dass es äußerst schwierig war, Beruf und Musik zu vereinbaren. Schließlich entschloss er sich, seine Tätigkeit als Tischler aufzugeben und sich nur mehr der Musik zu widmen. Es folgte eine sehr intensive Zeit mit der Gruppe „Die Glantaler“, mit der der vielseitige Musikant auch Auftritte in der Schweiz, Deutschland und Frankreich absolvierte.

Zahlreiche Highlights
Einer der Höhepunkte in Bistrows Musikkarriere war sicherlich eine Reise nach Saigon (Vietnam) gemeinsam mit der bekannten steirischen Party-Power-Band „Vollguat“, wo sie acht Tage lang auf einem Oktoberfest für beste Stimmung sorgten. Unvergesslich auch eine China-Tournee mit dem Strauß-Orchester der Stadtkapelle Klagenfurt, die Bistrow bereits seit 22 Jahren mit seinem Bariton unterstützt, sowie Fernsehauftritte für eine volkstümliche Sendung in Karlsruhe und Slowenien. „Gerne erinnere ich mich auch an Auftritte im Rahmen einer Rheinkreuzfahrt zurück, die mich von Basel bis nach Amsterdam führte“, berichtet der Musiker.

Ungebrochener Enthusiasmus
Und auch in seiner Pension ist Gerald Bistrow nach wie vor mit großem Elan bei der Sache. Er hilft immer wieder bei kleineren Gruppen als Bassist aus und wenn Zeit bleibt, widmet sich der Musiker noch einer weiteren Leidenschaft: Er ist Mitglied beim 26er-Traktorclub St. Urban, mit dem er bereits bis nach Rom „pilgerte“.

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